Gabriele Burgstaller

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Gabriele Burgstaller im Oktober 2006
Landeshauptfrau Mag. Gabriele Burgstaller

Mag.a[1] Gabriele "Gabi" Burgstaller (* 23. Mai 1963 in Penetzdorf-Niederthalheim bei Schwanenstadt in Oberösterreich) war von 2004 bis 2013 Landeshauptfrau von Salzburg.

Leben

Sie maturierte am Gymnasium in Gmunden und studierte nach einem Jahr Auslandsaufenthalt in England Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg.

Von 1987 bis 1989 war Gabriele Burgstaller Assistentin am Institut für Verfassungs- und Verwaltungsrecht bzw. am Institut für Rechtssoziologie. Ab 1989 war sie als Konsumentenberaterin in der Arbeiterkammer Salzburg tätig. Dort machte sie sich als Spezialistin in der Wohn- und Mietrechtsberatung und als Vertreterin von 25 000 durch den WEB-Bautreuhand-IMMAG-Konzern geschädigten Anlegern einen Namen.

Sie ist mit Ing. Anton Holzer, Landesrettungskommandant des Roten Kreuz Salzburg, verheiratet und wohnt in Hallein.

Politische Laufbahn

Ihre politische Laufbahn begann Gabriele Burgstaller 1994 als Abgeordnete zum Salzburger Landtag, wobei sie von Anfang an als Vorsitzende des SPÖ-Landtagsklubs politisch aktiv war. Der Salzburger Landtag hat die Sozialdemokratin am 27. April 1999 zur Landesrätin gewählt. In der Landesregierung war Gabriele Burgstaller für Frauen, Bauen, Verkehr, Gewerbe, Konsumentenschutz und Verkehr zuständig.

Am 31. März 2001 wurde Gabriele Burgstaller mit 98 Prozent Zustimmung zur Landesparteivorsitzenden der Salzburger SPÖ gewählt. Damit war sie die erste Frau an der Spitze einer sozialdemokratischen Landesorganisation in Österreich. Am 25. April 2001 wurde Burgstaller vom Landtag zur ersten Landeshauptmann-Stellvertreterin in Salzburg gewählt. Sie übernahm neu die Ressorts Gemeinden, Gesundheit und Jugend. Für Frauen und Konsumentenschutz war Gabriele Burgstaller auch weiterhin politisch verantwortlich.

Seit 28. April 2004 ist sie die erste Frau an der Spitze des Landes Salzburg - sie wurde an diesem Tag als Landeshauptfrau vom sich neu konstituierenden Landtag mit großer Mehrheit gewählt. Landeshauptfrau Burgstaller übernahm die Bereiche Bildung (inkl. Universitäten, Schulen, Wissenschaft, Forschung), Gesundheit (inkl. Krankenanstalten), Katastrophenschutz (inkl. Feuerwehr), Frauen und Europa.

Bei den Landtagswahlen 2009 musste Gabriele Burgstaller deutliche Verluste hinnehmen, blieb aber mit der SPÖ Nummer 1 im Land.

Sie bezieht ein monatliches Gehalt von 15.912 Euro brutto (Stand Februar 2011)[2].

Nach den dramatischen Verlusten ihrer Partei bei der im Zuge des Finanzskandals vorgezogenen Landtagswahl 2013 verkündete Gabriele Burgstaller am 5. Mai 2013 ihren Rückzug aus der Politik. Ihre Amtszeit endete am 19. Juni 2013.

Nach ihrer politischen Laufbahn

Die ehemalige Salzburger Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller (SPÖ) wird doch in die Arbeiterkammer Salzburg zurückkehren. Ab Herbst 2013 soll sie Leiterin der neu durchzuführenden Registrierung der Gesundheitsberufe werden[3].

Auszeichnungen

  • Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich (2007)

Bildergalerie

Weitere Bilder

 Gabriele Burgstaller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

Fußnoten

  1. Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.
  2. Salzburger Nachrichten, 3. Februar 2011
  3. Quelle www.salzburg.com


Landeshauptleute von Salzburg