Hermine Moser-Rohrer

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Mag.a Hermine Moser-Rohrer

Mag.a Hermine Moser-Rohrer (* 1958 in Tamsweg) ist Professorin am BORG Nonntal in Salzburg und Schriftstellerin.

Leben

Hermine Moser-Rohrer wuchs in Tamsweg im Lungau auf, wo sie bereits während ihrer Gymnasialzeit mit dem Schreiben begann. Unterstützt wurde sie von der Lungauer Kulturvereinigung, insbesondere von dem damals in Tamsweg lebenden Wiener Schriftsteller Herbert Eisenreich. Von der Schule wurden Schülerlesungen organisiert, an der die angehende Literatin aktiv teilnahm.

1976 übersiedelte sie für ihr Studium der Germanistik und Theologie an der Universität Salzburg in die Stadt Salzburg. Während ihrer Studienzeit veröffentlichte sie noch ein paar Mal schriftstellerische Werke, bevor eine längere Schaffenspause, bedingt durch ihre berufliche Tätigkeit, eintrat. 1998 begann sie wieder mit dem Schreiben und veröffentlichte mittlerweile drei Bücher.

Mag.a Moser-Rohrmoser schreibt Prosa, die Schwerpunkte ihrer Texte liegen in Religion(en), fremden Kulturen, Philosophie und Psychologie (sie ist ausgebildete Psychodrama-Leiterin). Sie ist verheiratet und lebt in Salzburg.

Lesungen 2012

7. Mai 2012

Hart und zugleich heilsam kann es sein, zu den Ursprüngen zurückzukehren, die biographischen, historischen, existentiellen Quellen des Lebens zu hinterfragen und literarisch nachzuzeichnen. Was prägt und was trägt uns? Und wohin gehen wir?

Für die beiden Salzburger Autorinnen Elisabeth Escher und Hermine Moser-Rohrer sind diese Fragen zentrale Themen ihrer Literatur.

„Der Fährmann“

In der Erzählung „Der Fährmann“ führt Hermine Moser-Rohrer die Zuhörer an die Grenze des Todes. Markus, schwerkrank, will den Zeitpunkt seines Sterbens selbst bestimmen, sein Sterben selbst gestalten, seine Schwester hilft ihm. Gemeinsam stellen sie sich der Erinnerung und der Ungewissheit. Was bleibt von dem, was wir wissen? Welchen Wert haben unsere Deutungen der Welt im Angesicht des Todes?

„Hannas schlafende Hunde“

Für Elisabeth Escher, die neue Lyrik sowie Ausschnitte aus ihrem jüngsten Roman „Hannas schlafende Hunde“ lesen wird, sind die Schatten der Vergangenheit bis heute allgegenwärtig.

„Mit ‚Hannas schlafende Hunde’ gelang Elisabeth Escher eine Familiengeschichte der besonderen Art, ein Buch gegen das Verdrängen, ein Buch, das hinter Privatem, hinter einer Familienchronik einen gesellschaftlichen Zustand offenbart.“ (Judith Gruber-Rizy, Literarisches Österreich, Nr. 01/2011)

Werke

  • Der Wolf von Gubbio, Roman, 2002, erschienen in der Edition Garamond, ISBN 3-85306-021-8
  • Zimzum, Roman, 2006, Edition Weinviertel, ISBN 10: 3901616888; ISBN13: 978-3901616884
  • Seelen Reisen, Erzählungen, 2010, Edition Tandem, ISBN 978-3-902606-44-0

Quelle

Moser-Rohrer, Hermine