Universität Salzburg

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Universität Salzburg
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Rektor: Heinrich Schmidinger
Vizerektoren: Sylvia Hahn, Fatima Ferreira-Briza, Erich Müller und Rudolf Feik
Studierende: 21 500 (2016)
Anschrift: Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg
Website: Homepage
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Uni-Gebäude Rudolfskai

Die Paris-Lodron-Universität Salzburg wurde 1622 vom Fürsterzbischof Paris Graf Lodron ins Leben gerufen und nach ihrer Auflösung 1810 im Jahr 1962 neu gegründet. Die staatliche Universität hat in ihren vier Fakultäten über 13 000 Studierende und rund 1 600 Mitarbeiter.

Alte Universität

Hauptartikel: Benediktineruniversität Salzburg, Alte Universität

Geschichte

1617 wird als Vorstufe zur Universität ein Gymnasium gegründet. Als Gründer fungierte Fürsterzbischof Paris Lodron. Unterhalten und aufgebaut wurde die Bildungseinrichtung jedoch von einem Zusammenschluss Salzburger, Schweizer, süddeutscher und österreichischer Benediktinerklöster. Am 4. Oktober 1622 erhob Kaiser Ferdinand II. das benediktinische Gymnasium zur Universität Salzburg.

Noch kurz vor dem Ende der Herrschaft der Fürsterzbischöfe, am 14. März 1800, widmet Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo der Universität Salzburg 100.000 Gulden Reichswährung, mit der die Medizinische Fakultät und die Bergakadamie finanziert werden sollten. Am 15. Mai 1803 wurde eine Kommission eingesetzt, die unter anderem einen Lehrstuhl für Bergbau an der Salzburger Universität einrichten sollte; das Unternehmen scheiterte aber an den politischen Gegebenheiten. Nachdem bereits frühzeitig neben theologischen, juridischen und philosophischen auch medizinische Vorlesungen abgehalten wurden, gründete dann Kurfürst Ferdinand von Salzburg eine eigene Medizinische Fakultät.

Nach der Angliederung Salzburgs an Bayern wurde die Universität am 24. Dezember 1810 aufgelöst. Statt ihrer wurden ein Lyzeum mit einer theologischen und einer philosophischen Sektion sowie eine medizinisch-chirurgische Lehranstalt errichtet. Das Lyzeum hatte jedoch nicht lange Bestand, 1850 wurde es bereits wieder aufgelöst und die theologische Sektion zu einer Universitätsfakultät erhoben.

Ilse Endres (* 1921, † 1995) wurde zusammen mit Dr. Erna Häufler 1958 als erste Frau an der Universität Salzburg, die damals noch ein Institut der päpstlichen Universität von San Anselmo in urbe in Rom war, promoviert.

Botanischer Garten (Furtwänglergarten)

Hauptartikel: Botanischer Garten
Gedenktafel

Bis ins 16. Jahrhundert befand sich hier ein großer Garten mit einer weitläufigen Obstbaumwiese und Gemüsebeeten, genannt der Frauengarten der Petersfrauen oder Frohngarten. Er diente wesentlichen landwirtschaftlichen Zwecken und reichte von den Häusern der Getreidegasse und der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse bis zum Klausentor. Unter Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron wurde (schon 1617 war ein Gymnasium errichtet worden) 1622 im Bereich dieses Gartens die Benediktineruniversität unter maßgeblicher Leitung des Stiftes St. Peter errichtet.

Von 1632 bis 1820 wurde das Grünareal als Kollegiumsgarten der Universität genutzt. Zwischen 1820 und 1941 war der Garten wieder botanischer Garten. 1835 wurde er offiziell zum k. k. botanischen Garten der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt.

Neue Universität

Geschichte

Nach über 150 Jahren wurde die nach ihrem Gründer benannte Paris-Lodron-Universität Salzburg 1962 mit einer Katholisch-Theologische und einer Philosophischen Fakultät wiedererrichtet. Zwei Jahre später begann der Lehrbetrieb und der erste Rektor wurde gewählt und am 14. November 1964 inauguriert.

1975 wurde die Universität nach dem Universitäts-Organisationsgesetz vom 1. Oktober in fünf Fakultäten gegliedert, nachdem bereits 1965 die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät konstituiert wurde. Es gibt nun eine Katholisch-Theologische, eine Rechtswissenschaftliche, eine Geisteswissenschaftliche und eine Naturwissenschaftliche Fakultät sowie in eine Medizinische Fakultät, welche aber bis heute noch nicht realisiert wurde.

Gliederung

Hauptartikel: Fakultäten und Fachbereiche der Universität Salzburg

Die Universität Salzburg gliedert sich heute in vier Fakultäten:

uni:hautnah

Hauptartikel: Uni:hautnah

Graue Forschung? Das Projekt uni:hautnah beweist unter diesem Namen seit 2004 (davor Science Week) mit seinem bunten Programm das Gegenteil. Mit dieser Veranstaltung stellt die Universität Salzburg gemeinsam mit ihren Partnern unter Beweis, wie originell und spannend Forschungsarbeit sein kann. Es ist leicht, sich daran zu beteiligen – und das ganz ohne Universitätsstudium mitten im Europark. uni:hautnah erfreute sich in den letzten Jahren eines regelrechten Publikumsansturms, mitunter wurden 2008 täglich 30 000 Besucher verzeichnet. Intensive Beteiligung konnte auch von Schulen aus dem ganzen Land Salzburg wahrgenommen werden.

Internationale Beziehungen

Hauptartikel: Internationale Beziehungen der Universität Salzburg

Die Universität Salzburg unterhält eine Vielzahl von internationalen Beziehungen zu Bildungseinrichtungen weltweit. Darüber hinaus unterhalten auch die einzelnen Fakultäten und Fachbereiche bilaterale Beziehungen zu Sektionen ihrer Fächer an anderen Universitäten. Dies dient vor allem zum vereinfachten Studierendenaustausch, innerhalb Europas hauptsächlich im Rahmen des Sokrates/Erasmus-Programms der Europäischen Union.

(Akademische) Ehrungen

Hauptartikel: Ehrungen der Universität Salzburg

Folgende Arten von Ehrungen sind vorgesehen:

Für Personen, die aufgrund ihrer wissenschaftlichen Leistung in Fachkreisen hohes Ansehen genießen oder sich um die durch die Universität Salzburg vertretenen wissenschaftlichen oder anderen kulturellen Aufgaben hervorragende Verdienste erworben haben.
  • Erneuerung akademischer Grade (neuerliche Verleihung eines akademischen Grades aus besonderem Anlass, insbesondere dem des fünfzigsten Jahrestages der Verleihung):
Für Personen, im Hinblick auf deren besondere wissenschaftliche Verdienste, hervorragendes berufliches Wirken oder enge Verbundenheit mit der Universität Salzburg dies gerechtfertigt ist.
Für hervorragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich in einem besonderen Maße um die Universität Salzburg und die Förderung ihrer wissenschaftlichen und kulturellen Aufgaben verdient gemacht haben.
Für Personen, die sich um die Ausgestaltung oder Ausstattung der Universität Salzburg besondere Verdienste erworben haben.
  • Ehrenzeichen: Für Verdienste um die der Universität Salzburg anvertrauten Gebiete der Wissenschaften sowie Verdienste um die Universität Salzburg selbst;
    in Form
    • eines Ehrenringes oder, nach der Bedeutung der zu würdigenden Verdienste abgestuft,
    • einer Goldenen oder einer Silbernen Ehrenmedaille
der Universität Salzburg.
  • Honorarprofessuren:

Siehe auch

Bilder

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Quellen

Weblink