Elisabeth Escher

Aus Salzburgwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mag.a[1] Elisabeth Escher (* 18. April 1956 in Wels, .) ist eine in Salzburg lebende Schriftstellerin und Trägerin des Christine-Busta-Lyrikpreises 2006.

Leben

Elisabeth Escher maturierte in Wels und studierte dann Anglistik und Romanistik in Salzburg. Neben ihrer Lehrtätigkeit an einem Salzburger Gymnasium schrieb sie diverse Italienisch-Lehrbücher für Kinder und Jugendliche und unterrichtete mehrere Jahre lang am Pädagogischen Institut Fachdidaktik für Italienisch.

Einem breiten Publikum ist sie auch als freie Mitarbeiterin bei den Salzburger Nachrichten bekannt.

Nach der Geburt ihres Sohnes widmete sie sich der Kinderliteratur. Es entstanden das musikalische Bühnenmärchen "Leopez der Löwenbär", "Lachtralien" sowie die Gedichte "Tierische Reime", die in der Vertonung von Fritz Pichler auf der CD "Fritz für Kids" zu hören sind.

Ihr erster Roman erschien 1999 unter dem Titel "Bienengift". Es folgten der Lyrikband "Herz im Mond", die frivole Kriminalgeschichte "Ein Herz für Hercules", 2007 der Lyrikband "Soviel Liebe auf Papier", 2008 der Gedichteband „worte wege gehen“. Ein literarisches Meisterwerk stellt ihr Roman „Hannas schlafende Hunde" (2010) dar, der mit Hannelore Elsner in der Hauptrolle verfilmt wurde.

Schließlich schrieb sie die Texte für die CDs "eisblau & regengrün", "Schattenriss", "Vü z'gach" und "woschnoß & brennhaß"; alle vertont und interpretiert von Edith Meixner.

Sie ist Mitglied der Salzburger Autorengruppe (SAG) und des Österreichischen Schriftstellerverbandes sowie Preisträgerin des "Christine-Busta-Lyrikpreises 2006". 2007 erfolgte die Aufnahme in P.E.N. International.

Lesungen 2012

Hart und zugleich heilsam kann es sein, zu den Ursprüngen zurückzukehren, die biographischen, historischen, existentiellen Quellen des Lebens zu hinterfragen und literarisch nachzuzeichnen. Was prägt und was trägt uns? Und wohin gehen wir?

Für die beiden Salzburger Autorinnen Elisabeth Escher und Hermine Moser-Rohrer sind diese Fragen zentrale Themen ihrer Literatur.

„Der Fährmann“

In der Erzählung „Der Fährmann“ führt Hermine Moser-Rohrer die Zuhörer an die Grenze des Todes. Markus, schwerkrank, will den Zeitpunkt seines Sterbens selbst bestimmen, sein Sterben selbst gestalten, seine Schwester hilft ihm. Gemeinsam stellen sie sich der Erinnerung und der Ungewissheit. Was bleibt von dem, was wir wissen? Welchen Wert haben unsere Deutungen der Welt im Angesicht des Todes?

„Hannas schlafende Hunde“

Für Elisabeth Escher, die neue Lyrik sowie Ausschnitte aus ihrem jüngsten Roman „Hannas schlafende Hunde“ lesen wird, sind die Schatten der Vergangenheit bis heute allgegenwärtig.

„Mit ‚Hannas schlafende Hunde’ gelang Elisabeth Escher eine Familiengeschichte der besonderen Art, ein Buch gegen das Verdrängen, ein Buch, das hinter Privatem, hinter einer Familienchronik einen gesellschaftlichen Zustand offenbart.“ (Judith Gruber-Rizy, Literarisches Österreich, Nr. 01/2011)

Auszeichnungen

Die Schriftstellerin ist Preisträgerin des „Christine-Busta-Lyrikpreises“ und Preisträgerin des 'XVI. Gedichtwettbewerb deutschsprachiger Gedichte'.

Werke

Romane

  • Hannas schlafende Hunde, Roman, Edition Tandem, 2010
  • Ein Herz für Hercules, Roman, Edition Weinviertel, 2002
  • Bienengift, Roman, fram-Verlag, 1999
  • Lehrbücher (Veritas, Klett, ÖBV)

Lyrik

  • Herz im Mond, Gedichte, fram-Verlag, 2001
  • Soviel Liebe auf Papier, Gedichte, Edition Weinviertel, 2007
  • worte wege gehen, Gedichte, Edition Tandem, 2008
  • die gestrigen galgen ins heute gestellt

Kinderliteratur

  • Das Leben ist schön und andere Märchen
  • Musikalisches Bühnenmärchen „Leopez der Löwenbär
  • Lachtralien
  • Tierische Reime

sowie zahlreiche Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften. Überdies schreibt sie die Texte für CDs: U. a. „eisblau & regengrün“, „Schattenriss“, „Vü z’gach“, „Himmel & Höll'“ und „woschnoß & brennhaß“.

Weblinks

Quellen

  • Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.
  • Abgerufen von „http://www.sn.at/wiki/index.php?title=Elisabeth_Escher&oldid=983542