Hubert Keller

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Hubert Keller

Hubert "Hubsi" Keller (* 12. April 1948 in Radstadt) in Bauingenieur.

Leben

Er besuchte die HTL in der Stadt Salzburg. An der Universität in Wien studierte Keller Bauingenieurwesen, später machte er den Zivilingenieur. Nach der Arbeit für den U-Bahn-Bau in Wien begann der Pongauer 1980 bei den Tauernkraftwerken in der Stadt Salzburg.

Vorgestellt

Vorgestellt ist eine Beitragsreihe in den Salzburger Nachrichten. Das Salzburgwiki hat hier den Originaltext übernommen. Dieser kann wiederholende Teile zu obigem Lebenslauf enthalten, sollte aber im Sinne eines Zeitdokuments nicht korrigiert werden.


Ein Salzburger soll dafür sorgen, dass die von Anrainern massiv bekämpfte "Salzburgleitung" der Verbundgesellschaft gebaut wird: Der Radstädter Diplomingenieur Hubert Keller ist mit seinem niederösterreichischen Kollegen Rudolf Wanzenböck Projektleiter für die 380-Kilovolt-Leitung vom Flachgau in den Pinzgau.

Wie ein aalglatter Technokrat, der über Anrainer "drüberfährt", wirkt der – bis 12. April – noch 58-Jährige überhaupt nicht. Er ist selbst Opfer eines Bauprojekts im viel zitierten öffentlichen Interesse. "Ich bemühe mich, dass es ohne Enteignung geht." So hat er schon ein anderes Großprojekt gemeistert: den Bau der Salzach-Kraftwerke im Pongau. Auch da sei er ohne Enteignung ausgekommen.

"Ich habe daheim in Radstadt den Lärm der Umfahrungsstraße vor der Nase. Ich bin selbst drei Mal von der Republik für den Straßenbau enteignet worden. Meine Heimat wurde auf die Hälfte reduziert. Ich habe die Trassenwahl nicht verstanden. Ich kenne das." Er habe auch mit dem Bundespräsidenten gesprochen – vergeblich.

Die Sorgen von Anrainern nehme er sehr ernst. "Der Mensch spielt für mich selbstverständlich eine große Rolle. Ich bin persönlich von Krebsfällen in der Familie betroffen. Ich bekomme viele Anrufe. Eine Mutter mit zwei kleinen Kindern hat mir gesagt, sie habe die letzte Woche fast nicht mehr geschlafen, weil sie vom Gutachten von Dr. Oberfeld gehört hat. Ich mache den Leuten klar, dass jeder Strom durchflossene Leiter ein Magnetfeld erzeugt, auch ein Kabel in der Erde." Dieses Magnetfeld könne kräftiger sein als jenes der hoch oben hängenden Seile.

Die neue Leitung sei so weit von Siedlungen (mindestens 70 Meter) weg, dass sogar der strenge Schweizer Vorsorgewert für Neubauten eingehalten werde.

Technik bedeute Hubert Keller nicht alles. Dass sein Sohn Industriekaufmann gelernt habe, "ein sehr musischer Mensch" sei und keine Technikerlaufbahn gewählt habe, störe ihn gar nicht. "Ich habe von meinen Eltern auch nicht vorgegeben bekommen, was ich werden soll. Das würde ich nie tun. Jeder hat seine Neigungen und Fähigkeiten."

Skifahren und Bergwandern mit Freunden, Radfahren und Schwimmen sowie Kultur und kunstgeschichtliche Studienreisen durch Europa nennt der Strom-Spezialist als seine liebsten Freizeitbeschäftigungen.

Für ein paar Jahre machte er auch einen Abstecher in die Gemeindepolitik – als Vorsitzender des Raumordnungsausschusses.

O-Ton

Ich freue mich besonders, wenn es meiner ganzen Familie gut geht. Da meine ich die große Familie – meine Frau hat fünf Geschwister – und die Enkerl.

Mich ärgert eigentlich nichts wirklich. Aber was mir Sorgen bereitet, ist die zunehmende Ignoranz und der Egoismus in der Gesellschaft.

Über seinen Kollegen in der Projektleitung: Wir verstehen uns traumhaft und sprechen uns ab, wer was macht.