Geo Reisen Schrannengasse

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Blick in das Geo-Reisen-Reisebüro in der Schrannengasse.
Gerald Huber, Christina Maderegger und Manon Esterbauer, das Team des Geo-Reisen-Reisebüro in der Schrannengasse.
Jedek Reisen auf der Linzer Ferienmesse 2014, im Bild die Salzburger Filialleiterin Gudrun Renger.

Das Reisebüro Geo Reisen, ehemals Jedek Reisen Best4Travel ist ein Salzburger Reisebüro in der Neustadt der Stadt Salzburg im Andräviertel.

Geschichte

Jedek Reisen wurde 1979 in Wien vom leidenschaftlichen Liebhaber und Kenner des südlichen Afrikas Franz Josef Jedek gegründet. 1989 eröffnete das Unternehmen eine eigene Vertretung in Kapstadt, Südafrika. 2003 übernahmen die beiden Kinder von Franz Josef Jedek, Alice Graser und Jochen Jedek, das Unternehmen. Später gehörten noch die beiden Veranstalter "TWU Travel with us", ein Mittel- und Südamerika-Spezialist und seit 2013 der Innsbrucker Spezialveranstalter für Reisen die Region Südpazifik, Coco Weltweit Reisen.

Das Salzburger Büro wurde an der 2013 eröffnet und Büroleiterin war Gudrun Renger.

Die Jedek Reisen GmbH war die Dachgesellschaft der Marke Best4Travel. Während der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 musste er für Jedek Reisen GmbH am 9. April 2020 den Konkurs beantragen.[1]

GEO Reisen übernahm das Büro

Im Juni 2020 übernahm das Salzburger Reiseunternehmen GEO Reisen & Erlebnis GmbH von dem in Konkurs gegangene Reiseunternehmen Jedek Reisen GmbH den Markennamen best4Travel und führt das Büro an der Schrannengasse künftig als Geo Reisen.[2]

Das dreiköpfige Expertenteam mit Büroleiter Gerald Huber, Christina Maderegger und Manon Esterbauer wurde übernommen. Seit 1. Juli hatte das Büro wochentags jeweils von 13 bis 17 Uhr geöffnet und ist der mittlerweile der fünfte Standort des Salzburger Reisespezialisten GEO Reisen in Österreich.

Jedek Reisen 2014: Vorpremiere des Films "Mandela - der lange Weg in die Freiheit"

Ein Beitrag von Peter Krackowizer:

Jedek Reisen lud in Salzburg am 28. Jänner 2014 zur Vorpremiere des Films „Mandela – der lange Weg zur Freiheit“[3] ein. Ein Film, der begeistert und nachdenklich macht.

In diesem Film, der auf der gleichnamigen Autobiografie von Nelson Mandela (* 1918; † 2013) basiert, faszinieren Idris Elba (Nelson Mandela) und vor allem Naomie Harris (Winnie Mandela) durch ihre schauspielerische Ausdruckskraft.

Der Film zeigt da Leben von Nelson Mandela, der von seinem Vater den Namen „Rolihlahla“ bekam, was wörtlich „am Ast eines Baumes ziehen“ bedeutet – gemeint ist damit ein „Unruhestifter“. Die unmenschliche Apartheit-Politik Südafrikas in den 1940er Jahren lässt ihn dem ANC beitreten und in den 1960er Jahren aus dem Untergrund Terroranschläge gegen die Weißen organisieren. Weshalb er nach seiner Festnahme 1963 nicht zum Tode verurteilt wurde, unter welchen brutalen Umständen er dann 27 Jahre als politischer Gefangener auf Robben Island sein Leben verbringen musste, wie Nelson Mandela sich zum Frieden-Suchenden entwickelte und wie seine Frau Winnie immer mehr Hass und Gewalt als Mittel zur Befreiung ihres Volkes wählte sind beeindruckende Teile dieses rund 150 Minuten langen Films.

Dramatische Szenen, die das rücksichtslose Vorgehen der Weißen in den Townships zeigt, aber auch die Gewalt, die später innerhalb der schwarzen Bevölkerung zu Massakern führt, werden ebenso gezeigt, wie menschlich berührende Momente von Nelson Mandela.

Der Film urteilt nicht über Gut und Böse oder Täter und Opfer. Er zeigt die Entwicklung und Reifung eines später wohl weisen Nelson Mandela, dem es gelingt, die über 100 Jahre dauernden Ungerechtigkeiten in Südafrika weitgehend zu beenden. Er ist keineswegs ein verherrlichendes Dokument, das die Terroristentätigkeit Nelson Mandelas vergessen ließ, aber es ist auch keine sentimental-kitschige Darstellung eines Friedensnobelpreisträgers. Er zeigt die vielen Facetten des langen Wegs der schwarzen und farbigen Bevölkerung in ihre Freiheit, zur Anerkennung als gleichwertige Menschen neben den Weißen. Und er macht nachdenklich. Wie konnte es geschehen, dass so lange eine kleine Schicht von Weißen mehr als 30 Millionen Schwarze als Mindermenschen betrachten und behandeln konnte? Welche geheimnisvolle Strahlkraft besaß dieser Nelson Mandela, um über 27 Jahre Gefängniszeit von Menschenmassen draußen als Retter der Nation wachgehalten zu werden und letztlich Millionen von Menschen zu vereinen?

Ein bemerkenswerter Film und eine bemerkenswerte Aktion der Salzburger Filiale von Jedek Reisen.

Der Film lief ab 31. Jänner 2014 in österreichischen Kinos.

Weblinks

Quelle

Einzelnachweise

  1. www.akv.at/insolvenz, abgefragt am 10. April 2020
  2. www.tip-online.at/news vom 9. Juni 2020
  3. siehe Homepage des Films