Neustadt

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Der Salzburger Stadtteil Neustadt
Der Salzburger Stadtteil Neustadt
Blick über den Stadtteil Neustadt von der Dachterrasse des Salzburger Wirtschaftsförderungsinstituts

Die Salzburger Neustadt erstreckt sich am rechten Salzachufer von der rechten Altstadt zur Elisabeth-Vorstadt.

Eingrenzung

Die Neustadt ist ein größerer Stadtteil der Stadt Salzburg, der einerseits nach der Schleifung der großen Bastionen im Raum um die Andräkirche (zwischen Ernest-Thun-Straße und Vierthalerstraße) entstand. Andererseits die Grenze nach Norden am Stadtteil Elisabeth-Vorstadt hin bildet die Westbahnlinie, sowie die Grenze nach Schallmoos die Gabelsbergerstraße. Die Neustadt samt rechter Altstadt grenzt im Westen an die Salzach (bis Müllner Steg und im Südosten an den Kapuzinerberg sowie den Gersbach.

Der größte Teil des Mirabellplatzes wird zur Neustadt gezählt. Die Flächen von der Mitte der Rainerstraße hin zum Schloss Mirabell gehören bereits zur Altstadt am rechten Salzachufer[1].

Mit Stand 1. Jänner 2015 leben in der Neustadt 3 358 Menschen (statistischer Zählbezirk 50), zählt man das Andräviertel mit 2 006 Personen (statitischer Zählbezirk 52) dazu, so leben rund 5 400 Personen in diesem Salzburger Stadtteil[2].

Die Andräkirche

Hauptartikel: Stadtpfarrkirche St. Andrä
Andräkirche

Die ursprüngliche Andräkirche oder Kirche des heiligen Andreas stand einst nächst dem Platzl - an der östlichen Ecke zur Dreifaltigkeitsgasse. Die ursprünglich gotische Kirche wurde zuerst unter Wolf Dietrich von Raitenau zu einem Renaissancebau umgestaltet und unter Fürsterzbischof Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein 1750 mit hohem Aufwand erneut umgestaltet und barockisiert.

Historische Gärten

Der Kurgarten

Hauptartikel: Kurgarten

Dort, wo sich heute der Kurgarten befindet lag einst das große St. Vital Bollwerk, die westlichste von vier mächtigen Geschützbasteien und einer weiteren Halbbastei, die Fürsterzbischof Paris Lodron und sein Baumeister Santino Solari in den Jahren nach 1621 zur Sicherung der Neustadt errichten ließ.

Als dieser starke Festungsring 1861 als Wehrbauwerk aufgelassen wurde, wurden die weitläufigen Anlagen als Steinbruch freigegeben und zur Uferbeschlachtung der begradigten Salzach verwendet.

Der Erdkern der Bastei ist teilweise als "Rosenhügel" erhalten und als solcher den Salzburgern gut bekannt. Die umgebenden Flächen wurden eingeebnet und die alten Wehrgräben zugeschüttet (einschließlich der Grabenanlage vor der heutigen Wasserbastei). Dabei entstand zwischen dem historischen Mirabellgarten, dem Kurhaus Salzburg und dem Kongresshaus ein eigenständiger Parkteil, der heutige Kurgarten.

Rosenhügel

Der Rosenhügel als Teil des Kurparks bildet die Grenze zum südlich anschließenden Mirabellgarten.

Gebäude und Unternehmen

In der Neustadt befinden sich unter anderem:

Bilder

 Neustadt – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen

Einzelnachweise

Salzburger Stadtteile und Landschaftsräume in der Stadt Salzburg