Johann Lüftenegger III. (St. Margarethen im Lungau)

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Johann Lüftenegger (* 1966) ist Hotelier (Hotel Almgut) und Bürgermeister (ÖVP) der Gemeinde St. Margarethen im Lungau.

Leben

Politik

Johann Lüfteneggers wurde schon früh durch die langjährigen politische Tätigkeit seines Vaters Johann Lüftenegger geprägt, der von 1971 bis 1973 Bürgermeister der Gemeinde St. Margarethen war.

Nach der Gemeindevertretungswahl 1999 zog Lüftenegger in die Gemeindevertretung seiner Heimatgemeinde ein, nach der Gemeindevertretungswahl 2009 wurde er zum Gemeinderat gewählt, nach der Gemeindevertretungswahl 2014 zum Vizebürgermeister.

Die Ausgangslage für die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2019 war in St. Margarethen dadurch akzentuiert, dass der bisherige SPÖ-Bürgermeister Gerd Brand wenige Monate vor der Wahl aus seiner Partei ausgetreten war und nicht mehr kandidierte. Auch seine Ortsgruppe verzichtete auf eine Kandidatur für die Gemeindevertretung; lediglich ÖVP und FPÖ stellten Kandidaten auf.

Für die ÖVP stellte sich Lüftenegger der Bürgermeisterwahl.

  • Was sah er als Herausforderungen?
Die wohl größte Herausforderung ist es, allen Anforderungen gerecht zu werden. Es gibt bei jedem Projekt mehrere Lösungen. Die beste Lösung ist jene, die den größten Zuspruch bekommt. Wenn Projekte anstehen, braucht es lösungsorientierte Ansätze. Dies erfordert wie im Hotelbetrieb ein Gespür für die Sache.
  • Was brauche es für die Zukunft?
Hinsichtlich Wohnraum für junge Familien besteht Bedarf. Wir brauchen leistbares Bauland im Ort. Für das Kaufhaus Oberkofler braucht es spätestens ab April 2019 eine Lösung zum Fortbestand. St. Margarethen ist für mich ohne Kaufhaus nicht vorstellbar.
Weiters setzte er die Gestaltung der Muraufweitung bei der Ortseinfahrt Ost und die des Gemeindeplatzes auf seine Agenda.

Lüftenegger wurde mit 56,7 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt, das ist etwas weniger als der Stimmenanteil der ÖVP (59.1 %) bei der gleichzeitigen Gemeindevertretungswahl.

Privates

Lüftenegger ist verheiratet und Vater zweier Söhne.

Quellen

Zeitfolge