Kollerbauer

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Brandbekämpfung am 25. April 2019
Brandbekämpfung am 25. April 2019
Brandbekämpfung am 25. April 2019

Der Kollerbauer ist ein landwirtschaftlicher Betrieb in der Flachgauer Gemeinde Seeham.

2019: Großbrand

Am 25. April 2019 brach auf dem Bauernhof im Ortsteil Dürnberg ein Brand aus. Feuerwehren aus sechs Flachgauer Gemeinden wurden alarmiert.

Um 05:32 Uhr wurde die Feuerwehr Seeham zum Brand eines Traktors in einer Garage des Kollerbauern alarmiert. Für die Einsatzkräfte war bereits vor ihrem Eintreffen klar, dass das Gehöft in Vollbrand stand.

Um 05:35 Uhr wurde Alarmstufe 3 ausgelöst. Sofort nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde eine Saugstelle am nahen gelegenen Löschteich errichtet. Zusätzlich wurde eine Zubringerleitung von der Ortschaft Ed zur Einsatzstelle errichtet. Bereits um 06:05 Uhr konnte vom Einsatzleiter "Brand unter Kontrolle" gemeldet werden.

Freiwillige Feuerwehrleute aus Seeham, Obertrum am See, Mattsee, Berndorf bei Salzburg, Seekirchen am Wallersee (Drehleiter, Atemschutz) sowie aus Eugendorf (Kommando Flachgau) waren zum Geschehens ausgerückt.

115 Frauen und Männer standen bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Nach Angaben des Landesfeuerwehrverbandes ist das Gebäude bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Bewohner blieben zum Glück unverletzt. Die Tiere konnten noch rechtzeitig aus dem Stall ins Freie gebracht werden. Das am Stall angeschlossene Wohnhaus wurde ebenfalls ein Opfer der Flammen und ist zum größten Teil ausgebrannt. Ein angrenzendes Nebenhaus wurde nicht beschädigt.

Benachbarte Landwirte halfen mit ihren Güllefässern aus, um Löschwasser vom Obertrumer See zum Brandobjekt zu bringen. Der Teich beim Kollerbauern war wegen der erforderlichen massiven Löschwasseraufbringung bereits nach kurzer Zeit leer.

10:00 Uhr: 19 Kühe, die sich im Stall befanden konnten letztendlich durch die Hilfe von Nachbarn rechtzeitig befreit werden. Dieser werden von Bauern aus der Nachbarschaft betreut und können dort eine zwischenzeitliche Unterkunft beziehen. Der Zusammenhalt ist deutlich zu spüren, nach wie vor wird die Feuerwehr von Bauern und deren Güllefässern mit Löschwasser versorgt. Die Nachbarn des Betroffenen kümmern sich um die Verpflegung aller Hilfskräfte.

Nun steht es fest, das Wohnhaus welches großteils aus Holz bestand, ist unbewohnbar und wurde quasi völlig zerstört durch die Flammen. Die Besitzer können aber in ihr Nebenhaus in der sich eine ausgestattete Ferienwohnung befindet untergebracht werden.

Nach der Brandursachenermittlung muss das Gebäude teilweise abgetragen werden um die letzten Brandnester löschen zu können.

Weitere Bilder vom Brand

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Quelle