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Staufen

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Hoher Staufen und Zwiesel (rechts), im Vordergrund ist der lang gezogene Högl, davor Ainring
Ausblick vom Staufen auf das nebelbedeckte Salzburg mit den herausragenden Bergen als Inseln
Panoramablick vom Untersberg bis zum Zwiesel.

Der Staufen ist ein Gebirgsstock, der Teil der Chiemgauer Alpen ist und deren östlichen Ausläufer er darstellt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Name Staufen kommt aus dem Mittelhochdeutschen („stouf“) und bedeutet „steil aufragender Fels“. Über den Grat verlief von 1275 bis 1810 die Grenze zwischen Bayern und dem Erzbistum Salzburg. Im 17. Jahrhundert wurde Bergbau betrieben.

Der Staufen erhebt sich als nördliche Begrenzung des Reichenhaller Beckens und liegt etwa 15 Kilometer westlich von der Stadt Salzburg. Er unterteilt sich in den Mittel-, Hoch- und Vorderstaufen. Die beiden markanten Gipfel sind der Zwiesel, 1 782 m ü. A., und der Hochstaufen, 1 771 m ü. A..

An diesem beliebten Ausflugsberg finden jedes Jahr mehr als tausend kleinere Erdbeben statt, die meist aber nicht intensiv genug sind, um von den Touristen und Anwohnern wahrgenommen zu werden.

Geologie

Die Chiemgauer Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen.

Sonstiges

  • Am südlichen Aufstieg des als Wander- und Kletterberg bekannten Zwiesels liegt die Zwieselalm in 1 386 m ü. A.
  • Am nördlichen Abhang des Zwiesels liegt der Frillensee, am südlichen der Listsee
  • Im Gipfelbereich des Hochstaufens befindet sich das Reichenhaller Haus und ist die höchstgelegene Hütte der Chiemgauer Alpen.
  • Am nordöstlichen Fuß des Gebirgsstocks befindet sich das ehemalige Salzburger Schloss Staufeneck
  • Im Bereich des Gebirgsstocks gibt es alljährlich mehrere kleinere Erdbeben

Bildergalerie

Weiterführend

Für Informationen zu Staufen, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema


Weblink

Quelle

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Staufen"