Turmfalke

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Turmfalken bei der Paarung
Vom Horst abfliegender Turmfalke
Turmfalkenweibchen

Der Turmfalke (Falco tinnunculus) zählt zu den Falken (Falconiformes), das sind kleine bis mittelgroße Beutegreifer. Kennzeichnend sind ihre spitzen Flügel und ihre schnelle und agile Flugweise. Sie schlagen die Beute meist in der Luft. Ihre Schnäbel weisen eine Ausbuchtung an der Schneidekante ihres Oberschnabels – den sog. Falkenzahn – auf.

Beschreibung

Er ist in der Gruppe der Falken vergleichsweise mittelgroß und hat lange Flügel und einen langen Schwanz. Seine Flügelbasis ist schmal und seine gespreizten Flügelspitzen haben stumpfe Enden. Sein aktiver Flug erscheint lockerer und entspannter als der Flug anderer Falkenarten. Im seinem recht häufigen Rüttelflug zeigt er einen hängenden, gefächerten Schwanz. Mantel, Rücken und Oberdecke seines Federkleides ist rötlichbraun und kontrastiert zu den dunkleren Schwungfedern. Turmfalken erinnern von ihrem Gesamteindruck her an Sperber. Ihre Rufe bestehen aus einer schnellen Serie kurzer, scharfer Töne.

Der Turmfalke ernährt sich vorwiegend von Mäusen und Insekten, konnte aber auch schon dabei beobachtet werden, wie er ein Ziesel geschlagen hat − für ihn eine doch recht große und schwere Beute. Er bewohnt offene Landschaften, Industrie- und Kulturland, das mit Bäumen und Büschen bewachsen ist, sowie Gebirgslandschaften.

Der Turmfalke im Bundesland Salzburg

Sein Bestand im Bundesland wird auf 101 bis 1 000 Brutpaare geschätzt. Der Turmfalke gilt hierzulande als nicht gefährdet.

Ringmeldung

Es macht Sinn, beim Beobachten von Vögeln oder bei der Auffindung von toten Vögeln auch einen Blick auf eine eventuelle Beringung zu werfen. Ringfunde können jederzeit nach Radolfzell[1] gemeldet werden und sind ein aktiver Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung und zum Schutz der Vögel Europas. Wer einen Ringfund meldet, erhält nachfolgend einen Lebenslauf des betreffenden Vogels, was sehr interessant sein kann.

Bildergalerie

Quellen

Einzelnachweis