Wintersonnenwende

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Wintersonnwendfeuer in Thalgau

Die Wintersonnenwende ereignet sich alljährlich am 21. Dezember.

Allgemeines

Die Wintersonnenwende ist durch die längste Nacht und den kürzesten Tag auch gleichzeitig der Tod des alten und die Geburt des neuen Jahres, wenngleich dieser Tag nicht ident mit unserem Kalender-Neujahr ist.

Weniger bekannt sind Feuer zur Wintersonnenwende, obwohl diese Nacht bei vielen früheren Kulturen als Neubeginn des Jahres gefeiert wurde. So zündeten die die heidnischen Germanen das Symbol der Sonne an diesem Abend an und rollten sie den Abhang hinunter. Für sie war es das Jul-Fest, das dann im Nationalsozialismus zweckentfremdet gefeiert wurde.

Das Julfest ist auch der erste Abend vor den zwölf Raunächten. Er war bei den Germanen den Seelen der Verstorbenen geweiht.

Die Druiden der Kelten hatten diesen Tag astronomischen berechnet und er stellte im Jahreslauf der Kelten auch eine Lebenswende dar. Interessant ist auch, dass schon die Kelten die Auswirkung dieses kosmisches Vorgangs spürten und zwar zwei Tage später. Daher war der 24. Dezember bei den Kelten ein Fasttag, der den Körper von allen Altem entschlacken sollte.

Salzburg

In der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee veranstalteten die Oldtimerfreunde Neumarkt am Wallersee von 2013 bis 2018 um den 21. Dezember ein Wintersonnwendfeuer.

Die Brauchtumsgruppe Tiafatoia aus Thalgau brennt alljährlich sowohl im Sommer als auch zur Wintersonnenwende ein Sonnwendfeuer ab.

Quellen