Dreiherrnspitze

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Datei:Dreiherrnspitze Birnlückenhütte.jpg
Dreiherrnspitze mit Birnlückenhütte, links befindet sich die Birnlücke.
Blick von Südwesten gegen den Alpenhauptkamm der Zentralalpen im Bereich der Hohen Tauern. In der Bildmitte das Umbalkees in Osttirol, darüber verlaufen die Ländergrenze links Italien (Südtirol) und Bildmitte Österreich (Salzburg). Die Berggipfel von links: Im Vordergrund die Rötspitze, Daberspitze und und Hohes Kreuz im 'Fünfländereck' [Umbaltal (Virgental), Defereggental (alle drei Osttirol), Ahrntal (Südtirol, Italien), Krimmler Achental (Salzburg) und Zillertal (Nordtirol)], darüber die Dreiherrnspitze noch in Salzburg, auf der "Dreiländerecke" - Süd- und Osttirol sowie Salzburg - gleich rechts daneben das Umbalköpfl, der schneebedeckte Gipfel weiter rechts ist Westliche Simonyspitze und rechts dahinter die Östliche Simonyspitze. Die beiden kleineren Gipfel am rechten oberen Rand des Umbalkees sind die Hintere und die Vordere Gubachspitze. Alle genannten Berggipfel befinden sich zwischen 3 100 und 3 500 m ü. A. (Dreiherrnspitze 3 499 m ü. A.).

Die Dreiherrnspitze ist ein Berg am Dreiländereck zwischen Italien (Südtirol, Ahrntal), dem Bundesland Salzburg (Pinzgau) und Osttirol.

Geografie

Der Gipfel des 3 499 m ü. A. hohen Berges befindet sich noch im Bundesland Salzburg im Gemeindegebiet von Krimml. Der Berg gehört zu den Ostalpen und befindet sich am westlichen der Hohen Tauern in der Venedigergruppe. Nördlich des Gipfels fällt das Krimmler Kees zum Krimmler Achental hinab, auf der Südseite erstreckt sich das Umbalkees, im Südosten das Simony-Kees. Ganz leicht nordöstlich, etwa einen Kilometer vom Gipfel entfernt, befindet sich einer der beiden Übergängen von Salzburg nach Südtirol, die Birnlücke (der zweite ist der Krimmler Tauern).

Geschichte

Hier stießen im Mittelalter die Länder der Erzbischöfe von Salzburg, der Grafen von Tirol und Görz zusammen. Daher erhielt der Gletschergipfel 1583 den Namen Dreiherrenspitze. Die erste gesicherte Besteigung erfolgte am 2. November 1866 durch den Bergführer Balthasar Ploner mit Michael Dorer und Isidor Feldner aus Prägraten (Osttirol).

Erreichbarkeit

Der einfachste Weg auf den Berg von Prettau im Ahrntal (Südtirol) (1 475 m ü. A. ) dauert ca. 6 Stunden. Er ist nicht markiert und führt über Forstwege und Jägersteige auf den Gipfel. Im Bereich unterhalb des Gipfels ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Schutzhütten

In der Nähe des Bergs befinden sich keine Schutzhütten.

Weblinks

Quellen