Erna Blaas

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Erna Blaas, geborene Schrems (* 19. Februar 1895 in Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich; † 8. September 1990 in Salzburg), war eine österreichische (Pädagogin und) Dichterin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Erna Blaas, früh verwitwete Arztgattin, lebte von 1928 an in Salzburg.

Wegen ihrer Mitwirkung im NS-Kulturbetrieb und nationalsozialistischer Tendenz etlicher Werke waren ihre Bücher in Österreich von 1945 bis 1948 verboten.

Im Jahr 1952 wurde Erna Blaas von der Salzburger Landesregierung mit dem Georg-Trakl-Preis für Lyrik ausgezeichnet.

Werke

  • Das Leben und der Tod. Gedichte. München, Georg Müller, 1930.
  • Die Liebenden. Gedichte. Hamburg. Verlag Heinrich Ellermannn, 1942. Reihe: Das Gedicht Blätter für die Dichtung. 9. Jahrgang 8. Folge 1942.
  • Rühmung und Klage - Neue Gedichte. Berlin Karl H. Bischoff 1944.
  • Die Balladen der Rauhnacht. Märchen, Sagen, Legenden und Begebenheiten. Mit Zeichnungen von Trude Diener-Hillinger. Berlin, Bischoff, 1944.
  • Das Lied der Mutter. (=Stifterbibliothek, Band 59). Klosterneuburg - Salzburg 1956.
  • Der Garten Mirabell. Mit Illustrationen von Ernst von Dombowski. Verlag "Das Bergland-Buch", Salzburg 1960.
  • Durch Bild und Zeichen - Gedichte. Verlag "Das Bergland-Buch", Wien/1961.
  • Schattenlicht. Neue Gedichte. Wien, Österreichische Verlagsanstalt 1969.
  • Verwandlungen. Erzählungen und Berichte. Ried im Innkreis: Oberösterreichischer Landesverlag, 1978.
  • Traum der Welt. Der Dichter Hans von Hammerstein. 1982.
  • Rotraut Sutter, Erna Blaas und Kurt Mimmler (Hrsg.): Salzburg / Stadt und Land in alten Reisebildern / Reiseberichte und Reisebilder aus fünf Jahrhunderten. Wort und Welt Verlag, Innsbruck 1976. ISBN 9783853730195

Literatur

Quellen