Gert Kerschbaumer

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Gert Kerschbaumer (* 27. Jänner 1945 in Spital am Semmering, Steiermark) ist ein österreichischer Historiker und Germanist.

Gert Kerschbaumer • Foto: W. Lienbacher

Leben

Gert Kerschbaumer lebt seit den 1960er Jahren in Salzburg. Kerschbaumer, Deutsch- und Geschichtslehrer an Gymnasien und an der Universität Salzburg, hat sich mit einer Stefan-Zweig-Biografie und durch seine Recherchen über nationalsozialistische Beutekunst in Salzburg und der Mitarbeit am Projekt Stolpersteine einen Namen gemacht.

2003 wurde Kerschbaumer mit dem Literaturpreis des Kulturfonds der Stadt Salzburg ausgezeichnet.

Veröffentlichungen

  • Faszination Drittes Reich. Kunst u. Alltag d. Kulturmetropole Salzburg. Müller, Salzburg 1988
  • zus. mit Karl Müller: Begnadet für das Schöne. Der rot-weiss-rote Kulturkampf gegen die Moderne. (Beiträge zu Kulturwissenschaft und Kulturpolitik, Bd. 2) Verl. für Gesellschaftskritik, Wien 1992
  • Meister des Verwirrens. Die Geschäfte des Kunsthändlers Friedrich Welz. (Die Bibliothek des Raubes, Bd. 5) Czernin, Wien 2000
  • Stefan Zweig. Der fliegende Salzburger. Residenz, Salzburg/Wien 2003
  • Hrsg. zus. mit Jeffrey B. Berlin: "Wenn einen Augenblick die Wolken weichen". Briefwechsel 1912-1942; Stefan Zweig u. Friderike Zweig. S. Fischer, Frankfurt 2006

Quellen

  • Salzburger Nachrichten
  • Literaturnetz [1]