Feldambulanz Salzburg

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Die Feldambulanz Salzburg (bis 2009: Sanitätsanstalt Militärkommando Salzburg) ist Teil des Sanitätszentrums West des österreichischen Bundesheeres.

Allgemeines

Die Feldambulanz Salzburg ist in der Rainerkaserne in Glasenbach beheimatet. Bis zur Heeresreform 2010 war die Sanitätsanstalt Salzburg dem Militärkommando Salzburg unterstellt. Seither ist sie Teil des Sanitätszentrums West, dessen wichtigster Bestandteil das Militärspital 2 in Innsbruck ist.

Die Feldambulanz in der Rainerkaserne ist für die ärztliche Versorgung der Soldaten und Bediensteten des Bundesheeres im gesamten Bundesland Salzburg verantwortlich. Zu ihrem Aufgabenbereich zählen auch die Truppenärztlichen Stationen in Hochfilzen und Saalfelden. Sie ist in einem 1939 errichteten Gebäude der Rainerkaserne, das vollständig unter Denkmalschutz steht, untergebracht und verfügt über 40 Betten. Die Nutzfläche der Sanitätsanstalt beträgt 6.000 m².

Nach dem Verkauf der Rainerkaserne und der folgenden Übergabe an Red Bull im Mai 2013 ist die Feldambulanz eine der letzten verbliebenen aktiven Einrichtungen am Kasernengelände. Sie wird noch bis 2015 von hier aus operieren.

Seit April 1997 steht die Feldambulanz unter dem Kommando von Oberstarzt Dr. Ewald Esterer, der in Glasenbach vor allem für die Erforschung und Einrichtung einer mobilen Patienten-Dekontaminationsanlage bekannt wurde. Mit Hilfe dieser Anlage ist es möglich, vergiftete und verstrahlte Personen unmittelbar medizinisch zu versorgen. Das weltweit beachtete System stand während der EURO 2008 in Salzburg erstmals zum raschen Einsatz im Notfall bereit und ist seither integraler Bestandteil des Heeressanitätswesens.

Quellen