UEFA EURO 2008

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Die Maskottchen Flix und Trix in Salzburg

Die Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2008 fand vom 7. bis zum 29. Juni 2008 auch im Land Salzburg statt.

Die Stadt Salzburg war offizielle Host City bei der UEFA EURO 2008 in Österreich und der Schweiz. Acht Städte waren die gemeinsamen Gastgeber: Wien, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Basel, Zürich, Bern, Genf. Im EM-Stadion in Wals-Siezenheim vor den Toren der Landeshauptstadt gingen innerhalb von neun Tagen drei der insgesamt 31 Spiele der 16 Teams über die Bühne. Salzburg war gemeinsam mit Innsbruck Spielort der Vorrundengruppe D. In der Stadt Salzburg gab es Public Viewings. Nach Olympia und Fußball-WM gilt die EURO 2008 als drittgrößtes Sportereignis der Welt.

Spiele in Salzburg

Spiel Nr. 8
Griechenland – Schweden: Dienstag, 10. Juni 2008, 20:45 Uhr - Endstand: 0:2
Spiel Nr. 16
Griechenland – Russland: Samstag, 14. Juni 2008, 20:45 Uhr - Endstand: 0:1
Spiel Nr. 23
Griechenland – Spanien: Mittwoch, 18. Juni 2008, 20:45 Uhr - Endstand: 1:2

Wirtschaftliche Bedeutung

Die EURO 2008 sollte für Österreich großen wirtschaftlichen Nutzen bringen: die Prognosen verhießen Wertschöpfungseffekte von knapp 375 Millionen Euro, Kaufkrafteffekte von 250 Millionen Euro und knapp 4000 zusätzliche Jobs. Tatsächlich lässt sich jedoch schwer sagen, ob diese Werte auch erreicht wurden. Denn es blieben alle Besucherzahlen (Touristen sowie Fußballfans) in ganz Österreich unter den Erwartungen. In der Hotellerie sprach man sogar von einem "Null-Summen-Spiel", da große Teile der üblichen Touristen Österreich im Juni mieden.

Die Salzburger Wirte der Fan-Meile schienen, den Medienberichten nach, mit ihren Umsätzen trotz vorgeschriebener (hoher) Getränkepreise (die Halbe Bier kostete mehr als auf dem Oktoberfest in München!) zufrieden gewesen zu. Ganz im Gegensatz zu den Wiener Wirten, von denen eine ganze Reihe bereits frühzeitig ihre Stände schloss. Außerhalb der Spielorte in Österreich war der Tourismus im Vergleich zu anderen Jahren eher verhalten bis rückläufig. Die Wiener Museen verzeichneten einen zweistelligen Besucherrückgang, die Staatsoper musste eine Vorstellung mangels Nachfrage ganz absagen - am 29. Juni, dem Tag des Finalspieles in Wien.

Der Juni ist einer der wichtigsten Umsatzmonate im österreichischen Tourismus. Der in diesem Monat getätigte Umsatz kann die österreichische Tourismusbilanz eines ganzen Jahres durchaus beeinflussen.

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