Filialkirche zum hl. Gotthard

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Filialkirche zum hl. Gotthard
Luftbild um 2022.
Inneres der Kirche

Die Filialkirche zum hl. Gotthard ist ein denkmalgeschütztes Objekt in der Pinzgauer Stadt Saalfelden am Steinernen Meer im Stadtteil Gerling.

Geschichte

Die gotische Kirche in Gerling ist dem hl. Gotthard geweiht. Aus 1515 gibt es eine schriftliche Nachricht über einen Kooperator aus Saalfelden, der in Gerling die Messe lesen musste. Grabungsfunde beweisen, dass die Kirche schon früher gestanden haben muss. Die Funde weisen auf den Chiemseer Weihbischof Georg Altdorfer, der 1495 starb, drei Jahre nach Ankunft des Cristóbal Colón in Amerika.

Bei der „Erneuerung“ der Kirche im Jahr 1763 wurde leider das gotische Gewölbe abgeschlagen und durch eine Flachbodendecke ersetzt. Der Maler Josef Gold hatte sie mit einem Bild des hl. Gotthard versehen. Die barocke Inneneinrichtung der Kirche weist einen Hauptaltar, zwei Seitenaltäre und eine Kanzel auf. Wie in Leogang ist der Turm auch in Gerling auf der rechten Seite der Kirche. Für seinen Bau wurde Tuffstein verwendet, aus dem auch das Kirchenportal gestaltet wurde.

Bei Renovierungsarbeiten im Jahr 1971 wurde im Giebelfeld ein barockes Fresko, welches den heiligen Christophorus zeigt, freigelegt. 2005 wurde die Kirche renoviert, und ein Jahr danach wurde eine kleine Orgel aufgestellt, die Erzbischof Alois Kothgasser einweihte. Die kleine Kirche wird gerne für Hochzeiten und Taufen verwendet.

Bilder

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Quellen