Helmut Koller

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KommR Helmut Koller (* 22. Februar 1930 in Wals, † 11. Mai 2003 in Salzburg) war ein Salzburger Unternehmer.

Leben

KommR Helmut Koller gründete 1965 in Salzburg gemeinsam mit seinem Bruder KommR Dkfm. Josef Koller die „Koller und Koller Hotels & Restaurants“, woraus sich später die internationale Hotelkette „K+K Hotels“ entwickelte.

Helmut Koller machte sich nach Lehrjahren, Auslandsaufenthalten und nach Absolvierung der Küchenmeisterprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg bereits 1961 selbstständig. Er erlangte mit dem Flughafen-Restaurant in Salzburg schon früh einen hervorragenden Ruf im ganzen Lande und über dessen Grenzen hinaus. Sein großes Talent stellte Helmut Koller als erster Preisträger bei vielen internationalen Kochwettbewerben - so auch als Chef der österreichischen Nationalmannschaft bei mehreren Kocholympiaden - eindrucksvoll unter Beweis.

Mit der Pacht des Hotel Stieglbräu und des Stieglkellers in Salzburg wurde der Grundstein für die weitere Entwicklung der Koller Betriebe gelegt und durch den Ankauf eines Altstadt-Bürgerhauses am Waagplatz, in dem heute das K+K Restaurant und die Firmenzentrale residieren, endgültig die solide Ausgangsbasis für die weitere Expansion geschaffen.

KommR Helmut Koller war Mitglied im Ausschuss der Fachgruppe Gastronomie und im Fachverband Hotellerie und stellvertretender Fachgruppenvorsteher Hotellerie in der Wirtschaftskammer Salzburg. Helmut Koller prüfte außerdem bei Lehrabschlussprüfungen im Fach Koch/Kellner sowie bei Küchenmeisterprüfungen beziehungsweise den Befähigungsnachweisen für das Gastgewerbe.

Seine vielen Verdienste wurden unter anderem mit dem Silbernen Ehrenzeichen für den Fremdenverkehr im Land Salzburg und dem Berufstitel „Kommerzialrat", der ihm 1987 verliehen wurde, gewürdigt.

Daneben fand Helmut Koller auch noch Zeit, zwei Jahrzehnte lang als Landesobmann für Salzburg die Geschicke des Bundes Österreichischer Gastlichkeit zu leiten. Ein besonderes Anliegen war KommR Koller die Chaine des Rotisseurs, deren Bailli d’Honneur er zuletzt war.

Helmut Koller war eine Unternehmerpersönlichkeit, die es verstand, großes Fachwissen und Liebe zur Gastronomie mit Engagement und Augenmaß in geschäftliche Erfolge umzusetzen. Ein besonderes Anliegen war ihm stets die Ausbildung junger Menschen und das Wohlergehen seiner Mitarbeiter, um die er sich mit Herzenswärme und Einfühlungsvermögen sorgte.

Kommerzialrat Helmut Koller hatte das Unternehmen nachhaltig geprägt und ein solides Fundament für eine prosperierende Zukunft geschaffen.

Familie

Helmut Koller war mit Elfriede Koller, geb. Erbschwendtner (* 19. Mai 1937 in St. Pantaleon; † 2. Juli 2015 in Salzburg) verheiratet. Ihre Kinder:

Mag.a[1] Karin von Brauchitsch, geborene Koller ∞ Dkfm. Michael von Brauchitsch
Mag. Helmut Koller jun. ∞ Vesna Koller, geborene Tanović
Astrid Flir, geborene Koller ∞ Mag. Hannes Flir
Norbert Koller ∞ Claudia Koller, geborene Pucher

Quellen

Einzelnachweise

  1. Bis 2006 war "Magister" (männlich) bzw. (seit 1993) "Magistra" (weiblich) der übliche akademische Grad für die meisten Studien auf Master-Niveau. "Mag." ist die gesetzliche (§55 Universitätsgesetz 2002) Abkürzung sowohl für "Magister" als auch für "Magistra", wohingegen aber auch (aus gleichstellungspolitischen Motiven) die Abkürzung "Mag.a" für "Magistra" propagiert und verwendet wird.