Künigl

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Die Grafen Künigl (älter: Kinigl) sind ein Tiroler Adelsgeschlecht, das im Fürsterzbistum Salzburg zwei Domherren und einen hochfürstlichen Oberstjägermeister stellte.

Genealogie mit Salzburgbezug

(Auszug)

  • Veit Künigl [seit 1662] Graf zu Ehrenburg, Freiherr von Warth, (* 1594; † 1664), erzherzoglicher Geheimer Rat und Kämmerer, Obersthofmeister des Erherzogs Sigmund Franz von Tirol, seit 1650 Erbtruchsess von Tirol verheiratet mit Kunigunde Freiin zu Königsegg und Aulendorf, Tochter des Johann Georg Freiherrn zu Königsegg und Aulendorf und der Kunigunde Freiin von Waldburg zu Wolfegg[1][2]
    • Johann (Hans) Georg Künigl Graf zu Ehrenburg, Freiherr von Warth (* 24. März 1628; † 18. August 1697), kaiserlicher Geheimer Rat u. Kämmerer, 1664 Erbtruchsess, Landeshauptmann (1676–1695) an der Etsch, verheiratet mit Anna Maria Vitzthum von Eckstedt, Tochter des August Vitzthum von Eckstädt und der Susanna Gräfin Khuen von Belasy[2]
      • (Johann Georg) Sebastian Künigl Graf zu Ehrenburg, Freiherr von Warth, Erbtruchsess in Tirol (* 20. Jänner 1663; † 28. November 1739), kaiserlicher Geheimer Rat und Kämmerer, Landeshauptmann (1695–1739) an der Etsch, verheiratet mit Marie-Gabriel(l)e Comtesse Mauléon de la Bastide (* 3. Juni 1666; † 19. November 1740)[1][3]
        • Franz Joseph Heinrich Dominik Alexius Künigl Graf zu Ehrenburg, Freiherr von Warth (* 15. Juli 1695; † 13. Juni 1754 Salzburg): aufgeschworen am 12. Juli 1713; 1728 Hofkammerpräsident; gestorben auf dem domkapitlischen Schloss Weingarten zu Salzburg[4]
        • Johann Joseph Philipp Nerius Joseph Künigl Graf zu Ehrenburg, Freiherr von Warth (* 17. November 1696 Bozen; † 17. November 1770 Brixen), k. k. wirkl. Geheimer Rat und Kämmerer, Erbtruchsess von Tirol, Oberstküchenmeister Kaiser Franz I., 1763 Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies, 1764 Obersthofmeister des Großherzogs der Toskana etc. verheiratet mit Maria Barbara Judith Gräfin von Starhemberg[5] (* 9. Dezember 1690 Linz; † 6. Oktober 1763 Wien).
          • Leopold Franz Künigl Graf zu Ehrenburg, Freiherr von Warth (* 20. Dezember 1726 Lunéville; † 1. Mai 1813 Innsbruck), Erbtruchsess von Tirol, k. k. wirkl. Geheimer Rat und Kämmerer, verheiratet mit seiner Cousine Anna Gabriela Maria Künigl Gräfin zu Ehrenburg, Freiin von Warth (* 29. Mai 1738 Innsbruck; † 6. Juni 1775 ebenda)
      • Leopold Philipp Künigl Graf zu Ehrenburg, Freiherr von Warth (* 9. Dezember 1764 Innsbruck; † 1. Mai 1881 Schloss Ehrenburg bei Kiens, Südtirol), k. k. wirkl. Geheimer Rat und Kämmerer, Erbtruchsess v. Tirol, fürsterbischöflich salzburgischer Geheimer und Hofkammerrat, Oberst-Jägermeister verheiratet mit Maria Crescentia Gräfin von Thurn-Valsássina und Taxis (* 30. Mai 1766 Innsbruck; † 20. März 1835 ebenda)[5]; ab 1792 Salzburgischer Oberjägermeister[6]
        • Alexander Joseph Künigl Graf zu Ehrenburg, Freiherr von Warth (* 15. Jänner 1705 Bozen; † 15. September 1784 Innsbruck), k. k. wirkl. Geheimer Rat und Kämmerer, Landmarschall-Amtsverwalter von Tirol etc. verheiratet mit Maria Antonia Trautson Gräfin zu Falkenstein a. d. fstl. H. (* 7. Jänner 1706 Wien; † 29. Oktober 1784 Innsbruck).
          • Anna Gabriela Künigl Gräfin zu Ehrenburg, Freiin von Warth (* 29. Mai 1738 Innsbruck; † 6. Juni 1775 ebenda), verheiratet mit ihrem Vetter Leopold Franz Künigl[5]
      • Kaspar Ignaz Künigl (* 17. März 1671 Innsbruck; † 24. Juli 1747 Schloss Ehrenburg bei Kiens, Südtirol): Salzburger Domherr ab 1723; 1702–1747 Bischof von Brixen[4][7]

Quelle

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Die bei Johann Riedl wiedergegebenen Aufschwörungsstammbäume 100 und 101 geben ein klares Bild der Abstammungsbeziehungen der dieser Familie entstammenden Domherren.
  2. 2,0 2,1 Rudolf Granichstaedten-Czerva, Nord-Tirol - Bürger- und Edelgeschlechter, Schlern-Schriften 131, Wagner, Innsbruck 1954. Hier: Ausschnitt „Chefs der Landesbehörden (1523-1813)“ auf www.coresno.com.
  3. Vgl. den Wikipedia-Artikel „Johann Sebastian Graf von Künigl“.
  4. 4,0 4,1 Johann Riedl (aaO S. 146) macht knappe biographische Angaben, insbesondere aber solche zu Erwerb und Resignation des jeweiligen Kanonikats.
  5. 5,0 5,1 5,2 Geneall.net-Eintrag.
  6. Salzburgischer Staatsschematismus für 1802, S.  146.
  7. Vgl. den Wikipedia-Artikel „Kaspar Ignaz von Künigl“.