Margret Altacher

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Margret Altacher

Margret Altacher (* 2. Juni 1986 in Saalfelden am Steinernen Meer, Pinzgau) war eine Salzburger Skirennläuferin und startete für den Skiklub Saalfelden.

Karriere

Margret Altacher ist Absolventin der Skihotelfachschule Bad Hofgastein und in der Nachbarschaft von Marlies Schild daheim. Sie stand mit zwei Jahren das erste Mal auf Skiern. Ihr größtes Vorbild sei Superstar Hermann Maier, sagt sie. "Weil er − auch wenn es nicht so gut gelaufen ist − immer hart gearbeitet und nie aufgegeben hat."

Margret Altachers Name taucht in den internationalen Ski-Ergebnislisten erstmals im Jänner 2002 auf, als sie ihr erstes FIS-Rennen absolvierte. Ab der Saison 2003 startete sie im Europacup, aber es dauerte weitere viereinhalb Jahre, ehe Altacher am 14. Dezember 2007 in Davos (CH) über ihren ersten Erfolg in einem Europacuprennen jubeln konnte. Die Siegerin der Superkombination (Super-G und Slalom) strahlte danach übers ganze Gesicht: "Das ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk."

Dabei hatte Altacher, die alle Disziplinen fährt und es so in der Saison 2007 auf die stolze Zahl von 57 Renneinsätzen brachte, bereits laut darüber nachgedacht, das Slalomtraining sein zu lassen. "Es ist nicht so gut gelaufen und ich wollte mich ganz den schnelleren Disziplinen widmen. Gut, dass ich das nicht gemacht hab. Immerhin war ich heuer schon Dritte in einem Slalom - und jetzt dieser Sieg in Davos."

In dieser Saison belegte sie in der Gesamtwertung der Super-Kombi Platz zwei. Der Lohn für diesen Erfolg war das Startrecht für die drei Weltcuprennen in dieser Disziplin in der Saison 2009. Am 19. Dezember 2008 startete sie bei der Super-Kombi in St. Moritz erstmals im Weltcup und beendete das Debüt auf Rang 24.

Zu Beginn der Weltcup-Saison 2011 qualifizierte sich Altacher für das Riesentorlauf-Team. Im zweiten Rennen sicherte sie sich am 27. November 2010 mit Rang 12 und Laufbestzeit im 2. Durchgang im RTL von Aspen ihr bislang bestes WC-Resultat. Doch bereits im Dezember und Jänner verbesserte sie dieses Ergebnis mit zwei 10. Plätzen in der Superkombi von Val d'Isère und dem Super-G in Altenmarkt-Zauchensee.

In den Saisonen 2012 und 2013 konnte sie im Weltcup nicht an diese vielversprechenden Leistungen anknüpfen. Lediglich eine Handvoll Plätze um Rang 20 scheinen in den Ergebnislisten auf. Während Altacher im Europacup zumindest 2012 noch achtbare Ergebnisse einfuhr, waren ihre Leistungen 2013 auch bei den Einsätzen in der zweiten Kategorie mehr als durchwachsen.

Am 21. Mai 2013 gab Altacher wegen anhaltender Hüftprobleme das Ende ihrer aktiven Sportkarriere bekannt.[1]

Quellen

Fußnote