Richard Kralik

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Oberst a. D. Richard Kralik (* 1919 in Wien; † 2007) war Kommandant der Krobatin-Kaserne, Fernmeldeinspektor des Heeres im Verteidigungsministerium und langjähriger Obmann der Malakademie Schloss Goldegg.

Leben

Richard Kralik kam nach seiner Matura an der Lehrerausbildungsanstalt in Feldkirch (Vorarlberg) zum Militär, das er 1945 als Hauptmann verließ. Ab 1946 arbeitete er als Volksschullehrer in Niederösterreich und bildete sich an der Akademie der Bildenden Künste in Wien weiter.

1957 trat er in den Dienst des Österreichischen Bundesheeres und war von 1965 bis 1979 Kommandant der Krobatin-Kaserne in St. Johann im Pongau. Von 1979 bis zu seiner Pensionierung war er im Verteidigungsministerium Inspektor der gesamten Fernmeldetruppe.

1977 erwarb er das stillgelegte Schulhaus der Volksschule Goldeggweng und richtete dort ein Malatelier ein. In den folgenden Jahren war er maßgeblich am Aufbau der 1979 gegründeten Malakademie Schloss Goldegg beteiligt, deren Gründungsobmann und Kursleiter er bis 1997 war.

Das Pongauer Heimatmuseum im Schloss Goldegg zeigte 2015 eine Sonderausstellung mit Bildern von Richard Kralik.

Quellen

  • Stadler, Adam: Chronik der Gemeinde Goldegg im Pongau. Goldegg 2008.
Zeitfolge
Vorgänger

-

Obmann der Malakademie Schloss Goldegg
1979-1997
Nachfolger

Dr. Anton Zegg

Zeitfolge
Vorgänger

Major Heinrich Putzlager

Kommandant der Krobatin-Kaserne
1965-1979
Nachfolger

Oberstleutnant Robert Tatschl