Österreichisches Bundesheer

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Das Österreichische Bundesheer ist eine staatliche Einrichtung zur militärischen Verteidigung von Österreich sowie für humanitäre Einsätze und Einsätze in Katastrophenfällen.

Das Österreichische Bundesheer im Bundesland Salzburg

Im Bundesland Salzburg ist bzw. war das Bundesheer mit folgenden Einrichtungen vertreten:

Riedenburgkaserne, 2016 abgerissen
Struberkaserne
Krobatin-Kaserne in St. Johann im Pongau
Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim
dort → das Militärkommando Salzburg
dort → das Salzburger Wehrgeschichtliches Museum
Strucker-Kaserne in Tamsweg
Anton-Wallner-Kaserne in Saalfelden am Steinernen Meer

Chronologische Ereignisse in Salzburg

in diesem Jahr begann Emil Spannocchi, erster Armeekommandant des Österreichischen Bundesheeres, seinen Dienst beim Heer
1. August: die USFA übergeben das Camp Riedenburg in der Stadt Salzburg an das Bundesheer
7. September: mit dem Beschluss des Wehrgesetzes wird die gesetzliche Grundlage für die Aufstellung des Bundesheeres geschaffen
30. September: Einheiten der provisorischen Grenzschutz-Abteilung 8 des österreichischen Bundesheeres übernehmen von den Amerikanern das Camp Roeder, die heutige Schwarzenbergkaserne
in diesem Jahr wird die Militärmusik Salzburg gegründet
eine Angelobung von Grundwehrdienern findet in der Flachgauer Marktgemeinde Neumarkt statt
eine Angelobung von Grundwehrdienern findet in der Flachgauer Marktgemeinde Neumarkt statt
in diesem Jahr trat der spätere Politiker Markus Fauland ins Bundesheer ein, war Leiter im Personalwesen der Luftraumüberwachung und der Öffentlichkeitsarbeit der Luftraumüberwachung
in diesem Jahr wurde die Rainermusik Salzburg gegründet
in diesem Jahr kam es bei den Olympischen Winterspiele in Turin, Piemont, Italien, rund um den Bundesheer-Trainer Walter Mayer zu einem Eklat
24. Februar: Oberst i.R. Ing. Friedrich Mallinger erhält den Bürgerbrief der Stadt Salzburg
in diesem Jahr wurde Hofrat Dr. Eduard Paulus als Präsident der Salzburger Offiziersgesellschaft mit großer Mehrheit zum Präsidenten der Österreichischen Offiziersgesellschaft gewählt
24. Jänner: Edmund Entacher wird als Generalstabschef des österreichischen Bundesheeres abgesetzt
8. April: Oskar Bsteh, Oberst des Österreichischen Bundesheeres, stirbt
30. September: im Rahmen der Angelobung von 170 Rekruten des Österreichischen Bundesheeres wird das Mahnmal für NS-Opfer am Schießplatz Glanegg enthüllt
  • 2014, 2. Oktober: Mit der feierlichen Niederholung der Bundesflagge bei einem Festakt endete symbolisch die Nutzung der Riedenburgkaserne durch das Bundesheer. Im November übersiedelten die rund 100 Bediensteten des Militärkommandos Salzburg in ein erneuertes Gebäude in der Schwarzenbergkaserne.
in diesem Jahr
... wird die Militärmusik Salzburg aufgelöst
... sind Soldaten des Bundesheeres während der Flüchtlingsbewegung 2015 im Einsatz
27. Februar: eine Angelobung von 500 Grundwehrdienern findet in der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee statt
in diesem Jahr
... nach ihrer Auflösung 2015 wird die Militärmusik Salzburg im Mai neuerlich gegründet
26. Oktober: in der Landeshauptstadt Salzburg findet eine große Leistungsschau des Österreichischen Bundesheers statt. 568 Rekruten, die gerade ihren Wehrdienst leisten, werden auf dem Max-Reinhardt-Platz angelobt. Rund 400 Soldaten und Mitarbeitende des Bundesheeres präsentieren auf den Plätzen in der Salzburger Altstadt ihre Ausrüstung, Fahrzeuge, Geräte und Bewaffnung: Panzer, Pioniergeräte, Sonderfahrzeuge, Luftraumüberwachung, Funk- und Datentechnik, Fliegerabwehr und Infanterie. Medienberichten nach informierten sich mehr als 50 000 Besucher über die Leistungen der verschiedenen Einheiten des Bundesheeres. Zu sehen waren mehrere Panzer in dynamischen Bewegungsvorführungen, eine Vorführung der Militärhundestaffel und eine Demonstration zum schwierigen Häusernahkampf. Angeboten wurden auch Fahrten mit Pionierbooten auf der Salzach. Erstmalig zu sehen war auch eine Erstürmung der Festung Hohensalzburg mit Hubschraubern durch ein Jagdkommando. Eine Staffel aus vier Hubschraubern überflog die Altstadt und landete nach ihrem Kampfeinsatz am Krauthügel, wo die Fluggeräte besichtigt werden konnten. Knapp 15 000 Portionen Gulasch werden von der Feldküche ausgegeben. Das erste Konzert der Militärmusik Salzburg wieder in voller Stärke bildete den Abschluss dieser Großveranstaltung.

Daten

2010 beschäftigte das Bundesheer im Bundesland Salzburg 2 010 Personen: 250 Offziere, 900 Unteroffiziere und 130 Chargen sowie 730 Zivilpersonen. Mit 1 430 Beschäftigen ist die Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim der nicht nur flächenmäßig größte Bundesheer-Standort in Salzburg. Seit 2010 sank die Zahl der Grundwehrdiener von 3 100 auf 2 500.

In Salzburg sollen bis 2019 rund 51,3 Millionen Euro investiert werden. 2015 wurden in die vier Salzburger Kasernen knapp 4,6 Millionen Euro investiert. Davon entfielen alleine auf die Schwarzenbergkaserne 4,1 Millionen Euro.

Investitionen 2015

Schwarzenbergkaserne: 4.150.000 Euro
Truppenübungsplatz Hochfilzen: 350.000 Euro
Krobatin-Kaserne: 290.000 Euro
Anton-Wallner-Kaserne: 102.000 Euro
Strucker-Kaserne: 43.000 Euro
Schießplatz Glanegg: 13.000 Euro

Weblinks

Quellen