Vogelsiedlung

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Blick in die Finkenstraße

Die Vogelsiedlung ist eine Wohnsiedlung im Salzburger Stadtteil Langwied im Nordwesten der Stadt. Benannt sind die dortigen Straßen nach bekannten Brutvögeln dieses Grünraumes, Sie sind zwischenzeitlich längst nicht mehr alle zu beobachten (z. B. Lerchen, Nachtigallen, Schwalben).

Lage

Die Vogelsiedlung liegt nordwestlich der Linzer Bundesstraße zwischen derselben im Südosten, der Nachtigallenstraße im Südwesten und der Lerchenstraße im Norden und Nordosten.

Geschichte

im Raum der Vogelsiedlung bestand schon in den Jahren vor 1890 eine große Ziegeleifabrik der Fa. Jakob Ceconi im Raum des heutigen Seitenbachweges, die aber nach 1910 wieder aufgelassen worden war. Der landwirtschaftliche Grund der Gegend auf dem dortigen Torfboden war wenig ertragreich. Noch etwas östlicher lagen neben einander die kleinen Bauerngüter "Maier" und "Bäck" am Sperlingweg und im Raum des Nachtigallenstraße an der heutigen Bundesstraße der "Zirarimayer". Ansonsten bestanden um 1950 in der heutigen Vogelinsel nur zwei Dutzend sehr kleiner Wohnbauten im Nahbereich der heutigen Finkenstraße. Nach 1945 strandeten deutlich mehr als 20 000 Flüchtlinge in der Stadt, größtenteils sogenannte Volksdeutsche. Die Wohnungsnot war daher sehr hoch. Erst nach 1955 begannen kirchliche und nicht kirchliche Wohnbaugenossenschaften sowie Stadt und Land Salzburg mit Maßnahmen zur Linderung der Wohnungsnot. So entstand zwischen 1958 und etwa 1970 schrittweise auch die Vogelsiedlung im äußersten Osten der Stadt, die vor allem mit Einfamilienhäusern, aber auch mit Reihenhäusern bebaut wurde.

Die Straßen der Vogelsiedlung

Zur Vogelsiedlung gehört auch

Quellen

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