Alexander Pinwinkler

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Priv.-Doz. Dr. Alexander Pinwinkler (* 6. Mai 1975 in der Stadt Salzburg) ist Zeithistoriker mit einem Forschungsschwerpunkt auf der Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.

Leben

Pinwinkler absolvierte 1994 bis 1998 das Diplomstudium der Geschichte und Germanistik an der Universität Salzburg, woran sich das Doktoratsstudium der Neueren Geschichte anschloss. 2012 wurde er an der Universität Wien habilitiert und zum Privatdozenten für Zeitgeschichte ernannt.

Pinwinkler ist Mitarbeiter des NS-Projekts der Stadt Salzburg und Mitglied des Fachbeirats Straßennamen der Stadt Salzburg (2020).

Er lehrt regelmäßig als Lektor bzw. Privatdozent an den Universitäten Salzburg (seit 2004) und Wien (seit 2010). Er übernahm darüber hinaus Lehraufträge an den Universitäten Leipzig (WS 20082009), Innsbruck (WS 2012–2013) und Linz (SS 2014).

Auszeichnungen

  • 2010 Theodor-Körner-Preis zur Förderung von Wissenschaft und Kunst
  • 2014 Jubiläumspreis des Böhlau Verlages Wien, vergeben durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften

Werke

  • Schweigen und erinnern. Das Problem Nationalsozialismus nach 1945, Salzburg: Stadtgemeinde Salzburg 2016 (= Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus; 7) (Hg. zusammen mit Thomas Weidenholzer).
  • Erich Schenk (19021974) – ein Musikwissenschaftler und Mozartforscher im langen Schatten des „Dritten Reiches“, in: Alexander Pinwinkler/Thomas Weidenholzer (Hg.): Schweigen und erinnern. Das Problem Nationalsozialismus nach 1945, Salzburg: Stadtgemeinde Salzburg, 2016, 388–431.
  • Thomas Michels: Flucht, Exil und Remigration. Ein Lebensweg im Kontext politischer Umbrüche, in: Salzburg. Geschichte & Politik. Mitteilungen der Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft 26, H. ½ (2016), 32-65.
  • An Austrian Catholic Mission in America: P. Thomas Michels OSB (1892-1979) and the Legitimist Movement in the United States and the Early Second Republic, in: Günter Bischof (ed.), Quiet Invaders Revisited? Biographies of Twentieth Century Immigrants to the United States, Studien-Verlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2017, 259–276.
  • Die „Gründergeneration“ der Universität Salzburg: Biographien, Netzwerke, Berufungspolitik. Böhlau: Wien-Köln-Weimar 2020. ISBN: 978-3-205-20937-9

Quellen