Filialkirche St. Barbara (Tenneck)

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Blick von der Eingangstür zum Altar

Die Filialkirche St. Barbara in Tenneck ist eine denkmalgeschützte Kirche in der Pongauer Marktgemeinde Werfen. Die Kirche gehört zur Pfarre Werfen.

Geschichte

Die Kirche wurde in den Jahren 1953 bis 1954 errichtet und am 24. Oktober 1954 durch Erzbischof Andreas Rohracher der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, geweiht. In den Nachkriegsjahren, bis zum Bau der Kirche, wurden die Gottesdienste in Tenneck in der Gefolgschaftsbaracke des Eisenwerkes abgehalten, die jedoch bald zu klein wurde. Durch Spenden und Opferbereitschaft der Arbeiter und Angestellten des Eisenwerkes konnte der Bau eines Gotteshauses in Angriff genommen werden. Das Grundstück wurde vom damaligen Leiter des Eisenwerks Dipl.-Ing. Rolf Weinberger kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die Planungsarbeiten wurden von Architekt Alfred Diener kostenlos durchgeführt.

Die Kirche wurde am 24. Oktober 1954 durch Erzbischof Andreas Rohracher geweiht. Sie gehört pfarrlich zu Werfen und liegt am Eingang ins Blühnbachtal. Die Kirche ist der Patronin des Bergbaues und der Bergleute geweiht.

Beschreibung der Kirche

Die Kirche ist ein einfacher, rechteckiger Bau mit rund schließender Apsis. Das Eingangstor überdeckt ein schindelgedecktes Vordach und auf dem Dachreiter ist ein Zwiebelhelm. In der Apsis befindet sich über dem Tabernakel ein lebensgroßes, barockes Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert. Dieses stammt aus dem Kapuzinerkloster Werfen. Über der gemauerten Kanzel ist eine barocke Statue der heiligen Barbara angebracht, die auf einer Konsole steht. Über dem rechten Seitenaltar befindet sich eine barocke Figur der heiligen Maria mit Kind vor einem Strahlenkranz.

Die elektronische Orgel aus dem Jahre 1982 stammt von Erwin Pienert, die Glocke im Dachreiter aus der Glockengießerei Oberascher in Salzburg. Das Eingangsgitter wurde 2002 vom Tennecker Künstler Rudolf Rehrl angefertigt.

Bildergalerie

Quellen