Franz Wolf (Kinobesitzer)

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Franz Wolf war ein Salzburger Kinobesitzer.

Leben

Er war Kino-Operateur und Kinobesitzer.[1]

Im Februar 1912 teilte die Direktion Anton Reheis des Zentral-Kinematograph mit, dass der bestbekannte und geschätzte Operateur und Betriebsleiter Franz Wolf, bisher bei der Firma Lifka tätig gewesen, nun auch ab 15. Februar die technische Leitung des Zentral-Kinematograph übernahm.[2]

Am 12. Juni 1920 konnte man den von der Salzburger Filmgesellschaft Huber und Co. gedrehten Film über das Fronleichnamfest im Mai desselben Jahres in Oberndorf im Lichtspieltheater Oberndorf von Franz Wolf sehen.

Im März 1927 suchte er um die Lizenz zur Errichtung eines Kinos in der Gemeinde Maxglan (heute der Salzburger Stadtteil Maxglan) an.[3]

Das dann am 21. Dezember 1927 eröffnete Lichtspielhaus Maxglan war zu seiner Zeit das zweitgrößte Kino Österreichs außerhalb der Bundeshauptstadt Wien, nach dem Annenhofkino in Graz.

Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Lichtspielhauses Maxglan blickte Wolf auf eine 20-jährige Tätigkeit als Kino-Operateur und Kinobesitzer zurück.[4]

Quelle

  1. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 21. Dezember 1927, Seite 5
  2. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 14. Februar 1912, Seite 5
  3. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 18. März 1927, Seite 13
  4. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe 21. Dezember 1927, Seite 7, über die Eröffnung