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Gerald Mandl

Gerald Mandl (* 12. November 1970) ist ein ehemaliger Salzburger Tennisspieler und heute Tennistrainer.

Leben

Der in Henndorf aufgewachsene Mandl ging aus dem Leistungszentrum Rif hervor und krönte sich zwischen 1988 und 1991 viermal im Einzel und zweimal im Doppel zum Salzburger Landesmeister. Im Herren-Doppel wurde er einmal Österreichischer Meister.

Zehn Jahre lang spielte Gerald Mandl auf der ATP-Tour, sein höchstes Einzel-Ranking erreichte er am 23. Februar 1998 als 186., im Doppel Platz 211 am 12. August 1996. Im selben Jahr stand er im Doppel im Hauptbewerb des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon.

Zwischen 1991 und 1998 wurde Mandl viermal für den Daviscup nominiert, wobei ihm bei seiner Premiere in England gegen Jeremy Bates ein Sieg im bedeutungslosen letzten Einzel gelang (Großbritannien führte bereits uneinholbar). Einen weit wertvolleren Beitrag leistete er am 26. September 1992 im Doppel gemeinsam mit Alexander Antonitsch. Die Paarung schlug das kanadische Weltklassedoppel Connell/Michibata und legte damit, in Abwesenheit von Thomas Muster und unterstützt von zwei Einzelsiegen Antonitschs, den Grundstein zum Wiederaufstieg des Daviscup-Teams in die Weltgruppe. Seine weiteren vier Daviscup-Partien verlor Mandl jeweils.

Auf der Tour gelangen ihm Siege gegen Weltklassespieler wie Emilio Alvarez oder Emilio Sanchez, bei den BMW Open in München schaffte er es einmal bis ins Achtelfinale.

Nach seiner aktiven Karriere begleitete Gerald Mandl mehrere namhafte Tennisspielerinnen wie Barbara Schett und Anke Huber auf der WTA- bzw. Martin Spöttl auf der ATP-Tour der Herren. Heute betreibt er eine Tennisschule im Tennispoint Anif. 2014 und 2015 krönte er sich mit Österreichs Herren-Nationalteam 40 zweimal hintereinander zum Teamweltmeister.

Quellen