Greifvogel

Aus Salzburgwiki
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An der Darscholacke im Burgenland: mit eben erbeutetem Ziesel abfliegender Turmfalke
Gänsegeierweibchen Gundula, die freifliegende Gänsegeierdame, kommt regelmäßig in den Zoo Salzburg, um sich dort Futter zu holen

Die Greifvögel (Accipitriformes) sind eine Ordnung vorwiegend fleischfressender Vögel, die ihre Beute in der Regel selbst schlagen.

Allgemeines

Die in Europa vorkommenden Greifvögel bestehen aus einer Gruppe von insgesamt 35 tagaktiven Arten. Sie weisen einen kräftigen Schnabel und kräftige Füße auf und werden in die Familien der Habichtartigen (Accipitridae) und der Fischadlerartigen Pandionidae eingeordnet; die Falkenartigen (Falconidae) gelten hingegen nicht mehr als Greifvögel. Während der Fischadler die einzige Art der Ordnung Pandionidae ist, zählen zur Ordnung der Accipitridae

Greifvogelvorkommen im Bundesland Salzburg

Im Bundesland brüten Angehörige aller oben erwähnten Ordnungen. Andere ziehen hier nur durch und legen an Zugstautagen eine Rast ein, wieder andere überwintern hier.

Im Bundesland gelten folgende Arten, die traditionell zu den Greifvögeln gerechnet werden, als Brutvögel (wobei zum Bestand einiger Arten gegenwärtig keine Angaben vorliegen und zur Häufigkeit ihres Vorkommens anzumerken ist, dass einige Arten nur vereinzelt auftauchen und wieder andere Arten zur Zeit nur unregelmäßig festzustellen sind):

Greifvögel, die im Bundesland als Brutvögel gelten

Greifvögel, die das Bundesland als Rast- oder Überwinterungsplatz nutzen

  • Fischadler
  • Wespenbussard
  • Schwarzmilan
  • Rotmilan
  • Seeadler
  • Gänsegeier
  • Schmutzgeier
  • Schlangenadler
  • Rohrweihe
  • Kornweihe
  • Raufußbussard
  • Adlerbussard
  • Zwergadler

Ringmeldung

Es macht Sinn, beim Beobachten von Vögeln oder bei der Auffindung von toten Vögeln auch einen Blick auf eine eventuelle Beringung zu werfen. Ringfunde können jederzeit nach Radolfzell[1] gemeldet werden und sind ein aktiver Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung und zum Schutz der Vögel Europas. Wer einen Ringfund meldet, erhält nachfolgend einen Lebenslauf des betreffenden Vogels, was sehr interessant sein kann.

Quellen

Einzelnachweis