Hermann Ferdinand Schell

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Hermann Ferdinand Schell (* 19. Juni 1900 in Schwyz in der Schweiz; † 4. Jänner 1972 in Salzburg) stammte aus Oberiberg und war freier Schriftsteller und Autor von Bühnenstücken.

Leben

Er war der Sohn des Ferdinand, Dirigenten, und der Anna, geb. Holdener. 1925 heiratete er die Schauspielerin Margarethe Carolina Franziska Noé von Nordberg.

Nach dem Abschluss des Gymnasiums in Schwyz, Sarnen und Basel studierte er Medizin und Recht in Basel und München.

In München wurde er Mitherausgeber der Zeitschrift "Das Gegenspiel" und Mitgründer des Bunds für Dramatische Dichtung. Ab 1925 war er dann als freier Schriftsteller in Wien tätig. 1938 kehrte in die Schweiz zurück und lebte in Zürich, später abwechselnd in Zürich und Salzburg.

Werke

Neben Gedichten, Romanen und Novellen schuf Schell vor allem Bühnenstücke (z. B. "Das Winkelriedspiel", Uraufführung 1939, "Feuer vom Rütli", Uraufführung 1941), die in der Schweiz, in Österreich, Deutschland und Frankreich aufgeführt wurden.

Für Salzburg schrieb er das Salzburger Legendenspiel, das unter anderem am 29. April 1955 im Mozarteum aufgeführt wurde. Mitwirkende an dieser Aufführung waren u. a. Hans Heinrich Welser, Trager, Müller-Handrick, Furtner; Regie führte R. E. Letsner.

= Auszeichnung

Schell war Träger des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse der Republik Österreich.

Quellen

  • Historisches Lexikon der Schweiz, Eintrag Schell, Hermann Ferdinand, abgefragt am 5. November 2018
  • Salzburgwiki-Artikel Hans Heinrich Welser