Hans Heinrich Welser

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Hans Heinrich Welser am 11. Juli 1960 nach Rückkehr der Vickers Viscount OE-LAL "Wolfgang Amadé Mozart" nach ihrer Taufe vom Flug von Salzburg nach Genf, Schweiz, wieder in Salzburg
Hans Heinrich Welser (rechts) mit Dkfm. Dr. Heinz Helmut Rennau, Direktor des Salzburger Stadtverkehrsbüros, bei einem Info-Meeting am 9. Februar 1974 in Klagenfurt.
Hans Heinrich Welser im September 1973 bei der Österreich-Woche in Düsseldorf
Die beiden bekannten Salzburger Journalisten Hans Heinrich Welser (links) und Helmut Krackowizer als Platzsprecher beim Gaisbergrennen 1960

Hans Heinrich Welser (* 25. August 1923 in St. Pölten, .; † 16. Dezember 2002)[1] war ein bekannter Salzburger Radio- und Fernseh-Reporter mit einer besonders markanten (tiefen) Stimme.

Journalist

Er war seit 1948 Redakteur beim Österreichischen Rundfunk (heute ORF). Seit März 1961 bis 1974 [2] leitete er das "Salzburger Verkehrsjournal", eine wöchentliche Sendung. Seit 1972 gestaltete er auch die Sendung Mehr Sicherheit im Verkehr in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Gendarmerie und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Beim ORF Salzburg war er bis 1984 tätig.

1952 lief eine "Rettungsaktion" für das Observatorium Sonnblick an, dem die Geldmittel auszugehen drohten. Als Hans Heinrich Welser von Radio Salzburg am 31. Dezember 1952 den Wetterwart auf dem Sonnblick im Rahmen einer Reportage anrief, war die neue Materialseilbahn von Kolm-Saigurn zum Gipfel bereits finanziert und fertig gebaut[3].

Seit 1960 war er Mitglied des Motor Presse Klubs Austria.

Am 19. Dezember 1990 nahm er an einer Podiumsdiskussion im ORF-Landesstudio Salzburg anlässlich "60 Jahre Radio Salzburg" teil. Anlässlich "70 Jahre Radio Salzburg für Salzburger" gab es am 1. Oktober 1984 eine 30-minütige Sendung dazu in Radio Salzburg, in der Welser über den Fernsehsender Gaisberg im Jahr 1956 berichtete. Bei der 32-minütigen Sendung "Salzburg für Salzburger – 60 Jahre Radio Salzburg", die am 22. Dezember 1990 ausgestrahlt wurde, war Welser Sprecher in mehreren Beiträgen. Ebenso in der Sendung "Salzburger Radiochronik: Die 50er Jahre" am 2. Jänner 1993.

Reportagen

Manöver der US Air Force im August 1954 im nördlichen Flachgau

Nachstehend einige Reportagen, die Hans Heinrich Welser recherchierte (Liste noch unvollständig, wird noch ergänzt):

1954

Das Segelflug-Weltmeisterschafts-Team 1956 beim Abflug von Salzburg

1956

1957

1958

Austria Flugdienst Erstlandung 1958

1959

  • Am 10. Februar 1959 führte ein Flug mit einer "Jodel 117 D" nach Zell am See, wo die Maschine auf dem zugefrorenen Zeller See landete.
  • Kunstflug mit einer "Do 27" am Salzburger Flughafen am 24. Februar.
  • Elly Beinhorn, eine sehr bekannte deutsche Fliegerin, kam mit einer Piper' am 29. April nach Salzburg. Sie war mit dem berühmten deutschen Motorrad- und Automobilrennfahrer Bernd Rosemeyer verheiratet gewesen.
  • Eröffnung der Fliegerschule in Zell am See am 16. Mai.
  • 4. Juli: eine Pioneer, eine Vermessungsmaschine des Österreichischen Luftamtes, landet in Salzburg
  • Reportage am 14. August über die Hochwasserkatastrophe in Salzburg, bei der die Autobahnbrücke Salzburg-Nord der Westautobahn über die Salzach einstürzt.
  • Am 17. August berichtete Welser nach einem Flug mit einem "Sikorsky 55"-Hubschrauber von dem eingeschlossenen Filzmoos.
  • Am 18. Oktober Kunstflugweltmeister Laszlo Kalmar besuchte mit dem "Zlin-Trener" den Salzburger Flughafen.
  • Am 19. Oktober gab es einen Sternflug in den Bayrischen Wald, an dem auch Maschinen von Salzburg teilnahmen.

1960

  • 19. Jänner 1960 brachte Welser eine Reportage über die Aufgaben der Flugsicherung am Salzburger Flughafen.
  • Ein Bericht über einen Lawinenhunde-Flugtest machte er ebenfalls am 19. Jänner.
  • Reportage am 4. und 5. Juni über das internationale "Jodel"-Treffen (Flugzeugtyp) in Zell am See.
  • Am 1. Juli wurde die neue Start- und Landebahn eröffnet, unter der die Innsbrucker Bundesstraße in einem Tunnel verläuft. Welser schrieb unter den Bildern "... BEA zum ersten Mal auf der neuen Piste." Austrian Airlines war mit einer Turbo-Prop-Super-Viscount gekommen.
  • Eine AUA-Maschine des Typs Vickers Viscount, die 4. ausgelieferte, wurde am 11. Juli auf W. A. Mozart getauft. Welser flog mit anderen Journalisten, unter ihnen H. Godler von den Salzburger Nachrichten, dann nach Genf, Schweiz.
  • Am 30. Juli berichtete Welser von einem KLM-Frachter, der im Bauch eine Cessna nach Salzburg brachte.
  • Mit seinem Journalistenkollegen K. Lumpie vom Salzburger Volksblatt berichtete Welser von der neuen Jodel "Amassador"' am Salzburger Flughafen.

1961

  • ÖFAG-Flug mit der neuen "Cessna 210" am 21. Jänner 1961 von Salzburg nach Zell am See, wo auf dem zugefrorenen Zeller See gelandet wird.
  • Am 30. Jänner flog Welser von Wien mit einer (neuen?) Boeing 707 Intercontinental von SABENA nach Tel Aviv, Israel, wo er - heute undenkbar - Aufnahmen auf dem Vorfeld des Flughafens und von einer Stewardess machte. Der Rückflug war bereits am nächsten Tag.
  • Am 9. Februar berichtete er von der ILS-Vermessung (Instrumenten-Landeanflugssystem) am Salzburger Flughafen durch das US-Luftamt. Am Platz stand eine "DC 3" der Federal Aviation Administration.
  • Und wieder eine Reise mit SABENA. Diesmal flog Welser am 6. April von Wien mit einer Caravelle VI. nach Kairo, Ägypten. Am 9. April kehrte er wieder nach Wien zurück.
  • Ein Flug am 20. April brachte ihn mit einer Piper Super Cup zur Oberwalderhütte auf 3 100 m ü. A. gegenüber dem Großglockner
  • 20. Juni: Erster Nachtanflug auf den Salzburger Flughafen durch die AUA-Maschine "Franz Lehar" mit der Kennung "OE-LAO", eine Vickers Vicount 745
  • Ein schwarzer Tag in der Luftfahrt Österreichs war der 26. September 1961: an diesem Tag stürzte eine AUA-Maschine des Typs Vickers Vicount 837 mit der Kennung "OE-LAF", getauft auf den Namen "Joseph Haydn", AUA Flug 901, beim Anflug auf den Flughafen Moskau-Scheremetjewo bei regnerischen Verhältnissen ab, wobei 31 der 37 Insassen getötet wurden. Welser hat in seinen Alben ein "Erinnerungsbild" aufbewahrt.
  • Eröffnung des Flugplatzes Mauterndorf am 25. November von Ing. Hubert Pölz als ÖFAG Flugplatz eröffnet.

1962

  • Start der "Afrika Flug Safari" am 11. Jänner 1962 vom Flughafen Salzburg].
  • Landung des Transatlantik-Flugs einer "Aero Commander 500 B" von Salzburg am 19. März mit einem Interview mit Flughafendirektor Achleitner. Anwesend am Flughafen Salzburg war damals auch Heinz Rühmann.
  • Testflug in Salzburg mit der neuen SGP 222 "OE-FEB" am 15. Juli mit Chefpilot Wiesinger.
  • Testflug in Salzburg mit der neuen Cessna 320 Skynight am 30. August.
  • 28. Ballonpostflug der Pro Juventute mit Pilot F. Schmiedbauer in Salzburg am 26. Oktober.
  • Flug mit der Vickers Viscount "Franz Schubert" der Austrian Airlines am 5. Dezember von Wien mit Zwischenlandung in Stuttgart nach Paris-Orly, Frankreich. Weiterflug nach Toulouse und Besuch in den Werkshallen der "Sud-Aviation", wo gerade das erste Strahlflugzeug für Austrian Airlines, eine der beiden bestellten Caravelle (SE 210) für die Inbetriebnahme im Jahr 1963 fertiggestellt wurde. Auf dem Flugzeug prangte bereits das Logo für die 1964 stattfindenden Olympischen Spiele in Innsbruck. Der Rückflug der Journalisten nach Österreich fand am 7. Dezember statt.

1963

  • "Heuluftbrücke" der Abteilung VI. des Bundesministeriums für J E St. von Abtenauauf die Lienbachalm mit einer "Bell Agusta G3" am 11. Februar 1963.
  • Vorführung der "Super Broussard 262", einer zweipropellerigen Passagiermaschine für 24 Personen, die erst im Dezember 1962 auf den Markt gekommen war, am Flughafen Salzburg am 28. März.
  • Am 30. März berichtete Welser vom "Winterflugverkehr nach Salzburg": Landung einer DC-6 aus Kopenhagen, [[Dänemark];
  • Flug über Salzburg mit einer "Picchio F 15 B" (einem kunstflugtauglichen Viersitzer, auch als Schul- und Reiseflugzeug einsetzbar) mit Pilot Dr. Schranz am 9. Juni.
  • Flug nach London, Großbritannien von Salzburg (vermutlich noch mit einer Vickers Viscount) vom 11. bis (vermutlich) 13. Juni (da es Bilder vom 12. Juni im Album gibt).
  • Vorführung der "Skymaster" von Cessna am 3. Juli am Salzburger Flughafen.
  • 9. Oktober 1963: Präsentation der Modelle der Ausschreibung für den Neubau des Abfertigungsgebäudes des Flughafen Salzburgs an seiner heutigen Stelle.
  • Besuch des Alpenflughafens Zell am 27. Oktober.
  • Flug über das Tennengebirge mit G. Fennes im "Bergfalken" (Segelflugzeug) am 3. November.
  • Erstlandung einer "Vickers Vanguard" der British European Airways (BEA) am 14. Dezember am Salzburger Flughafen.[4]

1964

  • "Olympiaflug" mit einer "BASF LGR 30 P" der ÖFAG am 21. Jänner 1964 von Salzburg nach Innsbruck.
  • Flug von Salzburg nach Zell am See mit einer Maschine der Alpenflug Gesellschaft Zell am See am 28. Jänner.
  • Flug am 11. März von Salzburg nach Genf, Schweiz, mit einer Aero Commander als Co-Pilot, zur Eröffnung des 41. Genfer Automobil-Salons.
  • Am 14. März flog Welser an Bord einer Vickers Vanguard der BEA von Salzburg nach London, Großbritannien, mit einer Zwischenlandung in München, Bayern. Er besuchte mit anderen Journalisten das BEA ingeneering-centre London-Heathrow und Hatfield (Grafschaft Hertfordshire nördlich von London). Der Rückflug erfolgte am 17. März an Bord einer Maschine von BEA. Kapitän der "RMA Arthur Phillip war Mr. Pointon, der Welser in einem flight bulletin folgende Reisedaten mit nach Hause gab: Unsere Reisehöhe: 21 000 feet - 6 400 Meter; unsere Fluggeschwindigkeit: 310 Meilen pro Stunde - 500 km/h; wir überfliegen: Brüssel um 11:40 Uhr; unsere nächste Landung und ungefähre Landungszeit (Ortszeit) ist: München um 13:10 Uhr; Ihre Kabinenstewards: M' Bigsby + Miss Swanepoel.
  • Am 30. März fand dann die Taufe der dritten Caravelle von Austrian Airlines am Flughafen Salzburg statt.
  • Von Bord des Freiballons "OE-DZB" mit Kapitän Felix Schmidbauer anlässlich des 31. Ballon-Post-Fluges "Pro Juventute" berichtete Welser am 7. Mai. Start war vor dem Porschehof, wo damals noch keine Einkaufszentren standen. Von dieser Fahrt existiert auch ein genauer "Fahrbericht für Ballonfahrer" mit dem Verlauf der Fahrtstrecke, die bis nach Steyermühl in Oberösterreich führte (70 km von Salzburg), die Gipfelflughöhe betrug 1 780 m über Schörfling am Attersee;
  • Am 24. Mai berichtete Welser von den Vorbereitungen der 8. österreichischen Segelflugmeisterschaften in Zell am See.
  • Am 30. Mai stand ein Flug mit einer "DC 3" der AUA von Salzburg (Abflug 08:20 Uhr) über Linz (an 08:50 Uhr, ab 09:05 Uhr) nach Wien (an 10:10 Uhr) auf dem Programm. Der Rückflug erfolgte mit einer Vickers Viscount mit Abflug Wien um 11:45 Uhr nach Salzburg, wo die Maschine laut Flugplan um 12:40 Uhr Landezeit hatte.
  • Der 9. Juli stand ganz im Zeichen von militärischen Flugzeugen am Flughafen Salzburg: Das Jagdbomber-Geschwader 1 mit MjdG Gasselhuber und Mj. Turner war zu Besuch. Auch "Saab 29" der österreichischen Luftwaffe waren nach Salzburg geflogen.

1965

  • 12. Februar 1965: Vorführungen der Fallschirmjäger des Bundesheeres in Saalfelden am Steinernen Meer bei Schneetreiben.
  • Am 1. April landete die erste "Boeing 727" in Österreich, eine Maschine der Lufthansa.
  • Am 9. April flog Welser von Salzburg an Bord der "Mozart" (Vickers Vicount) um 17:40 Uhr nach Amsterdam, Niederlande, wo die planmäßige Landezeit 19:45 Uhr ausgewiesen war. Am 10. April ging es an Bord einer Vickers Vicount 837 um 08:55 Uhr wieder nach Salzburg zurück (10:50 Uhr).
  • Tagesflug am 24. April von Salzburg mit einer DC 3 nach Wien und am 26. April wieder zurück.
  • Am 25. Mai brachte Welser eine Reportage über die Cessna Skymaster mit Ing. Hubert Pölz.
  • Mit der Anton Bruckner der Austrian Airlines verließ am 10. September der 100.000ste Passagier den Flughafen Salzburg. Flughafendirektor Dipl.-Ing.Wilhelm Spazier begrüßte Ursula Bentke. Sie wurde von AUA-Hostess Renate Mörtl, Dipl.-Ing. Wilhelm Spazier und Landeshauptmann-Stv. Karl Steinocher verabschiedet.
  • 10 Jahre ÖFAG hieß die Reportage am 28. Oktober, mit einem Flug bis zur Europabrücke in Nordtirol. Mit dabei waren neben Welser und ÖFAG-Chef Pölz noch Dir. Schneider, Dir. Achleitner und H. Skrbetz.

1966

  • März 1966: Reportage über den Ausbau des Flughafens Salzburg. Es entstanden die Abfertigungsgebäude an der heutigen Stelle.
  • Mit der Franz Schubert der AUA ging es am 12. April von Salzburg nach Amsterdam und von dort nach Haarlem und zu Hausbooten an der Sparne. Thema der Reise: Mozart in Haarlem 1766-1966. Bei dieser Reise war auch der Salzburger Bürgermeister Dr. Alfred Bäck dabei.
  • 14. Mai: Alpenflug mit einer Cessan 210 nach Zell am See.
  • Am 22. Mai landete die neue 'Belvedere' in Salzburg am neuen Flughafen' schrieb Welser zu den Bildern. Bei der 'Belvedere' handelte es sich um eine Hawker Siddeley HS 748 der AUA auf den Namen Lehar (diese Maschine wurde von 1966 bis 1969 produziert).
  • Wieder eine Reportage über Fallschirmspringer des österreichischen Bundesheeres. Diesmal am 8. Juli aus Siezenheim mit Interview mit Springerchef Oberleutnant Pflegerl.

1967

  • 17. Juni 1967 fand am Krauthügel in der Riedenburg um 11:18 Uhr der Start zum 37. Ballon-Postflug "Pro Juventute" statt. Die Verabschiedung fand durch Landeshauptmann DDR. Hans Lechner statt. Auch über diese Ballonfahrt gibt es im Archiv Welser einen "Freiballon-Fahrtbericht".
  • Am 28. Juni fand der 8. Forterhaltungskurs für Bundesheer-Falschirmspringer am Gaisberg statt, von dem Welser berichtete.

1968

  • Mit einer Bell Agusta-Ranger fand am 23. Jänner 1968 ein Reportageflug nach Obertauern statt.
  • Am 29. Februar war eine Schweizer "JU 52" für Dreharbeiten des James-Bond-Films Auch Agenten sterben einsam am Flughafen Salzburg eingetroffen.
  • In einer Großreportage berichtete Welser am 24. April vom "3. Armeetreffen der Alpenländer" im Bereich des Großvenedigers bei der Kürsingerhütte.
  • Die erste Convair 990 Coronado, ein amerikanisches ein vierstrahliges Düsen-Verkehrsflugzeug, landete am 17. Mai am Salzburger Flughafen.
  • 17. Mai: Die erste Convair Coronado 990 landet in Salzburg. Die Convair Coronado 990 A war von ihrem Hersteller General Dynamics Ende der 1950er-Jahre als letzter der neuen vierstrahligen Intercontinental-Jets (Boeing 707, DC-8) entwickelt worden und sollte der schnellste sein.[5]
  • Reportage zum 40jährigen Jubiläum Segelflug in Salzburg: der erste Segelflug vom Gaisberg zum Flughafen Salzburg fand am 2. November 1930 mit einer Zögling statt.
  • 25. Mai: Reportage eines Segelflugs "Standard Austria" über Großglockner und Hohe Tauern. Im Juni 1937 fand eine Alpenüberquerung deutscher Segelflieger statt. Ein Bild im Archiv aus dem Jahr 1937 zeigt Robert Munz, Ulrich Ferdinand Fürst Kinsky, Hanna Reitsch und Prof. Gergii.

1969

  • Am 28. Februar 1969 fand die 18. Generalversammlung des österreichischen Aeroclubs in Salzburg statt. Dabei wurde Hans Wolf, Präsident der Salzburger Segelfliegervereinigung und des österreichischen Aeroclubs mit der Goldenen Igo Etrich-Medaille' aus der Hand des Salzburger Landeshauptmanns DDr. Hans Lechner ausgezeichnet.
  • Am 13. März fand eine Journalistenreise nach Zürich zum Besuch bei Swissair statt. Geflogen wurde in einer DC 9 von München nach Zürich. Von Zürich aus führte ein Rundflug an Bord einer Fokker F 27 der Balair, eine Swissair-Tochter zu jener Zeit, nach Innsbruck und wieder zurück nach Zürich.
  • Am 4. November fand eine Vorführung des Motorseglers Scheibe SF 25 B "Motor-Falke" auf dem Programm in Salzburg.

1970

  • Die eintausendste Landung von Sterling Airways fand am 21. März 1970 statt./span>
  • Der Luftsportverein Zell am See feierte am 24. Mai sein 20jähriges Bestehen. Am Zeller Flugplatz waren u. a. zu sehen ein "Bücker Jungmeister" und die neue "Pöbus" der Bölkow-Werke. Bei dieser Reportage schrieb Welser zu Bildern einer "SG 38": Auf "so etwas" lernte ich einmal fliegen. Einen unvergesslichen Flug dokumentierte Welser an diesem Tag über den Hundstein mit Statzerhaus (noch tief verschneit), die Schmalzgruben Hochalm, das Große Wiesbachhorn, den Großglockner, die Klockerin und über den Mooserboden zurück nach Zell am See.
  • Am 26. Mai fand am Flughafen Salzburg ein Flugtag zum "Tag der Milch" statt. Unter anderen waren zwei Maschinen des Typs 'Bücker "Jungmeister" der Kunstflugstaffel Eisenstadt nach Salzburg gekommen. Unter einem Bild heißt es "... Mit Cap. Gruber: Wenige Minuten vor dem ... missglückten Start. Und auf der nächsten Seite im Bilderalbum: Noch scheint die Sonne ... dann kam die Bö! ...
  • Am 4. August war Welser mit dem ORF-"Jet Ranger"-Hubschrauber "OE DXR" bei ORF-Versorgungsflügen für die polnisch-österreichische Gruberhorn-Höhlenexpedition im Göllstock in Golling an der Salzach im Einsatz.
  • Vom 3. Luftfahrtseminar am 19. Oktober berichtete Welser. Dabei gab es einen Rundflug an Bord einer Fokker 28, der rund um den Dachstein führte.
  • Am 20. Oktober landete in Salzburg erstmals die neue S 65 Oe, ein Sikorsky-Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres.
  • Am 21. Oktober begann mit einer "Skyvan" eine Fallschirmspringer-Übungswoche in Salzburg. Erste Absprünge gab es über Hellbrunn.

1971

1972

  • Mit einer AUA "DC-9" ging es am 16. und 17. Februar 1972 mit RUEFA von Salzburg nach Graz und zurück. Von Graz wurde ein Ausflug in das ehemals zum Erzstift gehörende Pettau (Ptju, Slowenien unternommen.
  • 8. Juni: Flug mit einer AUA "DC-9" von Wien-Schwechat über Salzburg nach Zürich und zurück nach Salzburg.
  • Am 31. Juli berichtete Welser vom Empfang für Capt. Bell der BEA am Flughafen Salzburg.

1973

  • Eine "Österreich-Woche" gab es vom 14. bis 23. September 1973 in Düsseldorf, Deutschland. Das Land Salzburg war als Aussteller vertreten, Welser begleitete die Salzburger Delegation, der u. a. Konsul Heger und Konsul Zrost angehörten.
  • 7. Oktober: Flugtag im Modellflugzentrum Kraiwiesen.
  • An Bord der neuen Trident Three der British Airways flog Welser am 10. Oktober von Salzburg nach London (ab 15:05 Uhr, an 15:50 Uhr). Nach Besichtigungen in London fand der Rückflug am 13. November statt (ab 11:15 Uhr, an 13:55 Uhr).
  • Am 12. Dezember berichtete Welser von einer Lawinenbekämpfung mit Raketen in den Hohen Tauern.

1974

1975

  • Auf dem zugefrorenen Zeller See in Zell am See fand am 17. Jänner 1975 ein internationales Heißluftballon-Treffen statt. Unter den Teilnehmern Josef Starkbaum, vom Beruf AUA-Flugkapitän; er gewann zahlreiche Wettbewerbe, darunter auch sieben Mal den Gordon-Bennett-Cup für Gasballone.
  • 14. Juni: Treffen mit Spantax-Chef Rodolfo Bay in Palma de Mallorca. Spantax war eine spanische Charterfluggesellschaft mit Sitz in Madrid und Basis auf dem Flughafen Gran Canaria.
  • 21. November: "25 Jahre ÖFAG Flugdienst" mit Flügen von Cessna 421 und Golden Eagle über der Stadt Salzburg. Am selben Tag flog Welser First Class (damals gab es diese Flugklasse noch innerhalb Europas) mit Swissair von Salzburg nach Zürich und besuchte am 22. November Genf. Am 23. November stand Basel auf dem Programm, von wo aus die Journalistengruppe mit dem Zug über Eglisau und Schaffhausen nach Zürich zurückkehrte. Am 26. November startet der Heimflug auf der neuen Piste 14/32 auf dem Flughafen Zürich-Kloten.

1976

  • Landung des ersten Airbus A 300 B 2 am Flughafen Salzburg am 25. März 1976, eine Lufthansa-Maschine.
  • Am 26. April ging es an Bord einer AUA-DC-9 zur Österreichwoche in London im Hotel Britannia.
  • Die Silver Birds des österreichischen Bundesheeres sah man am 1. Juli über der Stadt Salzburg und den Alpen.
  • Filmaufnahmen für das Österreich-Bild mit Falschschirmspringern der Heeressport- und Nahkampfschule (HSNS) und eine Landung bei der Oberwalderhütte in der Glocknergruppe dokumentierte Welser am 7. Juli.
  • 17. Juli: 3. Hubschrauber-Modellflugtag im Modellflugzentrum Kraiwiesen in Eugendorf.
  • 8. August: Internationales Oldtimer-Treffen von Flugzeugen in Ruhpolding in Bayern. Dabei kam Franz Berger mit seinem Eigenbau FB 1 bei einem Absturz ums Leben.
  • Rundflug am 28. November mit einem Motorsegler Tandem-Falke zum Hochkönigmassiv und Dachstein, Welser als Co-Pilot.

1977

  • 30. Juni 1977: "Tag der Schulen 77" beim österreichischen Bundesheer in Salzburg. Rundflug in einer BA 204 B (Hubschrauber) mit Off.-Stv. Buuchner in Siezenheim mit den Schüler-Preisträgern.
  • 6.7. Dezember: Flug mit AUA nach Amsterdam zu einer Holland-Tournee (Amsterdam, Edam, Leiden, Rotterdam, Delft, Amsterdam).

1978

1979

1980

  • 4. Juli 1980: Dreharbeiten für das Österreich-Bild über die Flugärzte-Ambulanz am Salzburger Flughafen. Auch eine Agusta 109A, ein Hubschrauber des Roten Kreuzes war da.

1983

  • Am 18. Mai 1983 drehte Welser für das Österreich-Bild am Sonntag "Vor dem Wind" vom österreichischen Rekord - 1. Ballon-Alpenüberquerung von Süd nach Nord. Start war in Lienz in Osttirol mit OE-DZE um 05:55 Uhr. Pilot war Ing. J. Huber, Kameramann Heinz Herzig. Gefahren wurde in eine Höhe von 13&bsp;000 Fuß mit rund 40 km/H Kurs Nordost. Von einem Begleithubschrauber aus (ein AS 350 B mit der Kennung OE-DXT von HeliAir, Pilot Jo Gartlgruber, Kamera P. Fröhlich, Bildmeister R. Schnöll). Die Landung erfolgte im Großarltal um 07:15 Uhr.
  • 11. Oktober: Mit dem neuen Airbus HB-IPC der Swissair von Zürich über Genf nach Lissabon, Portugal. Welser schreibt in seinem Album "Während des ganzen Fluges bei Capt. Thut als "3. Mann im Cockpit!"".

1984

  • Am 29. Mai 1984 besuchte die neue Boeing 767 Salzburg.
  • Rundflug mit einer Schweizer JU 52 vom Salzburger Flughafen am 23. September.

1985

  • 16. Februar: Erstlandung einer Boeing 757
  • Erstlandung des größten Passagierflugzeuges der Welt B 747-357 mit gestreckten Oberdeck, Jumbo-Jet der Swissair schreibt Welser am 27. Februar
  • Orion Airways präsentierte am 25. März erstmals auf dem Salzburg-Airport seine Boeing 737-300.
  • Pressegespräch am 10. April im Hotel Goldener Hirsch um 11:30 Uhr anlässlich der Eröffnung der Flugstrecke Salzburg-Paris-Salzburg der Austrian Airlines in Zusammenarbeit mit Air France.
  • 2. Mai fand der Erstflug Salzburg-Paris statt.
  • Am 7. Juni fand der letzte Flug von Icelandair von Salzburg über Frankfurt und Luxemburg nach Keflavik auf Island statt. Der letzte Flug von Island direkt nach Salzburg fand dann am 12. Juni mit einer 'B 727-200 statt.

Künstler

Hans Heinrich Welser am Mozarteum als Prof. Scharizer in Die Kinder von Hermann Bahr am 29. Jänner 1953.

Als die Hochschule Mozarteum noch Akademie Mozarteum hieß, trat Welser mehrmals in verschiedenen Rollen bei Aufführungen des Mozarteums auf. In seinen hinterlassenen Bilderalben finden sich Bilder von ihm u. a. in folgenden Rollen:

1953

  • als Prof. Scharizer in Die Kinder von Hermann Bahr, Aufführung am 29. Jänner 1953;
  • als Wache in Schule der Witwen von Jean Cocteau, Aufführung 4. Mai;
  • als Major Petkoff in Helden von George Bernard Shaw, Aufführung am 1. Juli;
  • als Marko in Herzen im Sturm von Milan Begovic, Aufführung am 25. Oktober;
  • als Apollo in Pygmalion von Tewfik El Hakim, Uraufführung am 6. Dezember;
  • als Oberst in Zeitgenossen von Raimund Berger, Aufführung am 11. Dezember;

1954

  • als Mardochai in Esther von Franz Grillparzer, Aufführung am 23. Februar 1954;
  • als Pontius Pilatus in Das Weib des Pilatus von Wilhelm Heinrich Teufelauer, Uraufführung am 6. April;
  • als Dr. Martins in Der Wettlauf mit dem Schatten von Wilhelm von Scholz, Aufführung am 5. November;
  • als Pater Brown in Der letzte Traum von Graham Greene, österreichische Erstaufführung am 10. Dezember;

1955

1957

  • als Conferencier in Halloh! Halloh!, Regie H. Rainer, Aufführung am 22. Jänner 1957

Am 6. August 1960 sang er bei den Salzburger Festspiele in Mozarts Thamos, König von Ägypten den Sethos.[6] Es war eine Aufführung mit der Camerata Academica Salzburg und dem Salzburger Rundfunk- und Mozarteumchor[7]

Privat

Hans Heinrich Welser wohnte in der Kaigasse in der Altstadt von Salzburg. Zu seinem ersten eigenen Auto, einen roten VW-Käfer, kam er durch seinen Journalisten-Kollegen Helmut Krackowizer.

Er war auch begeisterter Segelflieger und war mit Ing. Hubert Pölz, dem Gründer der Österreichische Fahrzeugbau GmbH (ÖFAG) gut befreundet.

Auszeichnungen

Bilder

 Hans Heinrich Welser – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki
siehe auch Archiv Welser

Quellen

Einzelnachweise

  1. Friedhöfe der Stadt Salzburg > Gräbersuche
  2. wahrscheinlich jedoch länger, nur der Brief, dem diese Daten entnommen sind, stammt aus dem Jahr 1974
  3. Quelle sbgv1.orf.at
  4. Welser vermerkt in seinem Album den Termin "14. Dez. 1964, obwohl die Ereignisse 1964 in diesem Album erst folgen; Leitich, wiederum, schreibt in seinem Buch Städt. Flugplatz Salzburg Airport 60 Jahre auf Seite 242: 18.11. einer BEA Vickers Vanguard - Datum muss also noch geklärt werden.
  5. Mehr über die Geschichte dieser Maschine in www.spiegel.de
  6. Quelle www.salzburgerfestspiele.at
  7. Quelle dme.mozarteum.at, abgefragt am 5. November 2018
  8. Quelle www.agrarjournalisten.at/auszeichnungen