II. Korpskommando

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Das II. Korpskommando war eine Einrichtung des österreichischen Bundesheeres, die in der Schwarzenbergkaserne in Siezenheim beheimatet war.

Geschichte

Das II. Korpskommando war eine "Erfindung" der Regierung Kreisky I, die ab Sommer 1971 die Vorschläge der Bundesheer-Reformkommission umsetzte. In diesem Zuge wurden aus den Gruppenkommanden II und III die beiden Korpskommanden I und II in Graz und Salzburg.

Das II. Korpskommando nahm seine Arbeit am 1. Jänner 1974 auf und hatte das Kommando für Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Ihm unterstanden die 4. Panzergrenadierbrigade und die 6. Jägerbrigade, die 7. Jägerbrigade wurde mit 1. Juli 1975 dem Militärkommando Kärnten zugeteilt. 1998 wurden die Militärkommanden für Salzburg, Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg ebenfalls dem Korpskommando unterstellt.

Insgesamt waren dem Korps rund 12.000 Soldaten, 2600 Räderfahrzeuge sowie rund 430 Kettenfahrzeuge unterstellt. Die Truppen des II. Korps waren besonders auf alpines Gelände sowie auf die mechanisierte Kampfführung spezialisiert.

Mit der Heeresreform 2002 ging das II. Korpskommando am 1. Dezember 2002 im Kommando Landstreitkräfte auf.

Ehemaliger Leiter der Intendanzabteilung ist Heinz Bönsch.

Kommandanten

Das II. Korpskommando wurde während seines Bestehens unter anderem von folgenden Kommandanten geführt:

Quellen

  • Salzburger Nachrichten
  • Bundesministerium für Landesverteidigung [1]