Mühlbachtal (Hohe Tauern)

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Eingang ins Mühlbachtal mit Blick auf die Hohen Tauern
Blick nach Norden über Almen im Mühlbachtal
Rutschgefährdeter Uferhang im Mühlbachtal
Intensiv verbautes Teilstück des gefährlichen Mühlbaches (Niedernsill)

Das Mühlbachtal (Hohe Tauern) ist ein südliches Seitental der Salzach im Oberpinzgau bei Niedernsill.

Verlauf

Es ist ein kurzes Tal, das unterhalb des Großen Schmidinger, einem westlichen Gipfel im Bereich des Kitzsteinhorns, bis nach Niedernsill reicht. Im Mühlbachtal befinden sich dennoch mehrere Almen auf denen noch Almwirtschaft betrieben wird, u.a. die Seppinger-Grundalm, die Polz-Grundalm, die Schaunberg-Grundalm und die Hackl-Grundalm. Die Schaunbergalm mit Gastbetrieb liegt oberhalb der genannten Almen und kann in einem 1 1/2 bis zweistündigen Fußmarsch auf einem gut ausgebauten Güterweg zu Fuß oder mit dem Mountainbike erreicht werden. Neben dem üblichen Almjausenangebot werden hier auch Almbutter und Pinzgauer Almkäse verkauft.

Gewässer

Das Tal wird vom Mühlbach (Niedernsill) entwässert.

Hochwasserkatastrophen

Am 5. August 1798 wurde Niedernsill von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht, die ihren Ausgang in diesem Tal hatte.

Im Jahr 1970 ereignete sich eine ähnliche Hochwasserkatastrophe mit ebenfalls schwersten Schäden. Danach erfolgte der Einbau massiver Schutzbauten im Bett des Mühlbaches durch die Wildbach- und Lawinenverbauung.

Im Sommer 2009 mussten erneut rund 100 000 Kubikmeter rutschendes Erdreich im Mühlbachtal gestoppt werden. Naturgewalten lösten diese Muren aus.

Siehe auch

Quellen

  • Freytag & Berndt Karte
  • Salzburgwiki-Beitrag Niedernsill