Niedere Aussicht auf dem Hellbrunner Berg

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Niedere Aussicht (ganz rechts), links daneben: Monatsschlösschen.
Aussicht auf den Landschaftsgarten Hellbrunn in Anif mit Untersberg im Sommer.

Die Niedere Aussicht auf dem Hellbrunner Berg (von kulturhistorisch wenig versierten Personen z. T. auch als Untersbergblick bezeichnet) ist einer der drei wichtigen Panorama-Aussichtsorte auf dem Hellbrunner Berg in Salzburg-Hellbrunn.

Einleitung

Diese Aussichten waren deshalb besonders wichtig, weil das Schloss Hellbrunn und samt den Wasserspielen und dem manieristischen Wasserparterre ja bewusst kaum Einblicke und Ausblicke ermöglichte. Der Park selbst will mit seinen Wundern, mit stets neuen und unvermittelten Eindrücken zum Staunen bewegen. Der großräumige und großartige Renaissance-Gartens von Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems, der in seiner Gesamtheit fast nur vom Hellbrunner Berg aus erlebbar war, wollte im Gegensatz zum beschränkten gotischen "Hortus conclusus", dem kleinen mittelalterlichen "Hausgarten", Grenzen überwinden, ja möglichst grenzenlos sein. Diese grenzenlose Weitläufigkeit war und ist von den Aussichten am besten erlebbar.

Weitere historische Aussichten auf dem Berg sind z. T. verloren gegangen.

Beschreibung

Die Niedere Aussicht befindet sich im Schlosspark Hellbrunn im Landschaftsraum Hellbrunn und im Landschaftsgarten Hellbrunn. Hier hat der Besucher einen Blick über den westlichen Teil des Landschaftsgartens Hellbrunn bis zum Schloss Montfort und dem Morzger Hügel, darüber hinaus auch auf das Salzburger Becken, auf den Untersbergstock und auf den Hohenstaufen. Die Aussicht stellt das Gegenstück zur Hohen Aussicht auf dem Hellbrunner Berg dar.

Namen

Als Niedere Aussicht bezeichnete man die Plattform schon in fürsterzbischöflicher Zeit, also wohl seit dem frühen 17. Jahrhunderts.[1] Heute ist sie teilweise auch als Untersbergblick bekannt. Dieser neue Name wird dem historischen Panoramablick auf den Westen des Hellbrunner Landschaftsgartens und dahinter auf die Gebirgskette bin zum Hohenstaufen allerdings nicht gerecht.

Quelle

  • Salzburgwiki-Artikel

Einzelnachweis