Sven-Eric Bechtolf

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Sven-Eric Bechtolf, 2014
Sven-Eric Bechtolf, 2015

Sven-Eric Bechtolf (* 13. Dezember 1957 in Darmstadt, Deutschland) ist ein deutscher Schauspieler, Theater- und Opernregisseur. Er war in den Festspielsommern 2015 und 2016 verantwortlich für die künstlerische Gesamtplanung der Salzburger Festspiele.

Karriere

Bechtolf erhielt seine Ausbildung am Salzburger Mozarteum. Seine schauspielische Karriere führte ihn u. a. an das Zürcher Schauspielhaus, an das Schauspielhaus Bochum, das Hamburger Thalia Theater, an das Wiener Burgtheater, an das Almeida Theatre in London und zur Ruhrtriennale.

Erstmals war Sven-Eric Bechtolf bei den Festspielen 1993 in William Shakespeares Julius Caesar in der Regie von Peter Stein als Titinius zu sehen. In der Inszenierung des Jedermann von Christian Stückl spielte er 2007 und 2008 die Rollen Guter Gesell und Teufel.

Bei den Salzburger Festspielen inszenierte er 2012 Ariadne auf Naxos, 2015 schloss er seinen Zyklus der drei Da Ponte-Opern von Mozart mit Le nozze di Figaro ab. Im Festspielsommer 2015 führte er gemeinsam mit Julian Crouch Regie bei Mackie Messer – Eine Salzburger Dreigroschenoper.

2012 bis 2014 war Sven-Eric Bechtolf Leiter des Schauspiels bei den Salzburger Festspielen. Seit Herbst 2014 bis 2016 hatte er die künstlerische Gesamtplanung der Salzburger Festspiele inne.

Auszeichnungen

  • 2002 wurde er für seine Darstellung des Hofreiter in Das weite Land (Regie Andrea Breth) bei den Salzburger Festspielen mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnet. Diese Auszeichnung hatte er bereist 2001 für Drei Mal Leben (Regie Luc Bondy) am Wiener Burgtheater erhalten.
  • 2010: Albin-Skoda-Ring
  • 29. August 2016: Ring der Stadt Salzburg

Quellen