Walcheralm

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Wassererlebnisweg, Schleierfall, Weg Richtung Walcheralmen
Walcher-Hochalm 4
Walcher-Grundalm 2
Walcher-Grundalm 9
Walcher-Grundalm, Hausherr Bayrischer Gebirgsschweißhund

Die Walcheralm ist ein Almgebiet im Nationalpark Hohe Tauern in den Hohen Tauern. Sie besteht aus der Walcher-Hochalm und der Walcher-Grundalm.

Lage

Die Walcheralm liegt in der Pinzgauer Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße westlich oberhalb von Ferleiten am Fuße des Hohen Tenn, einem Berggipfel der Hohe Tauern im Nationalpark Hohe Tauern. In Ferleiten befindet sich die nördliche Mautstelle der Großglockner Hochalpenstraße und Ferleiten ist auch der Ausgangspunkt für Wanderungen in das Ferleitental, in das Käfertal und die Begehung des Wassererlebnisweg. Hier kann im Sommerhalbjahr auch der Wildpark Ferleiten besucht werden. Ferleiten erreicht man über die Großglockner Hochalpenstraße, die ihren Ausgang in Bruck an der Großglocknerstraße hat.

Beschreibung

Die Walcheralm besteht aus einer Hochalm, die direkt unterhalb eines ausgedehnten Kars unterhalb des Walcher Kees am Fuße des Hohen Tenn auf 1 853 m ü. A. liegt und einer Grundalm auf 1 590 m ü. A. Die Ausdehnung der Walcheralm beträgt insgesamt 560 ha. Sie ist im Besitz von drei Bauern aus Fusch an der Großglocknerstraße, die die Walcheralm für die Almwirtschaft nutzen. Hier werden im Sommer neben Mutterkühen und Milchkühen über 100 Stück Jungvieh aufgetrieben.

Erreichbarkeit

Walcher-Grundalm

Man erreicht die Walcher-Grundalm von Ferleiten aus vom Anstieg zum Schleierfall entweder über einen Verbindungsweg in ca. 1 ½ Stunden oder vom Schleierfall selbst in knappen zwei Stunden. Die Walcher-Grundalm ist für Wassererlebniswegwanderer eine beliebte Ausflugsstation geworden, die neben der leiblichen Versorgung auf gemütlichen Sitzplätzen auf der Holzterrasse vor der Almhütte auch einen wunderbaren Ausblick auf die Berge der Umgebung bietet. Sie verfügt im Gegensatz zur Hochalm über einen Almausschank mit Getränken und kleinen Speisen. Hier befindet sich auch die Mittelstation der beeindruckend dimensionierten Materialseilbahn, die im Anschluss auf die Hochalm führt. Neben der Terrasse steht den Gästen auch auch noch eine Liegewiese mit einem gefassten Wasserbecken zur Verfügung. Der Rückweg in das Tal führt über den schon erwähnten Verbindungsweg zum Anstiegsweg Richtung Schleierfall und dauert etwa eine Stunde. Auch hier quert man über eine Steganlage noch einmal den Walcherbach inmitten seiner zahlreichen Wasserfälle.

Walcher-Hochalm

Die Walcher-Hochalm ist für Wanderer über den Wassererlebnisweg erreichbar. Der Ausgangspunkt des Weges ist direkt neben dem neuen Ferleiten Tauernhaus, wo auch genügend Parkplätze zur Verfügung stehen. Der Wassererlebnisweg führt in ca. 1 ½ Stunden Gehzeit zuerst zum beeindruckenden Schleierfall, der als größter „begehbarer“ Wasserfall der Alpen beworben wird. Der Weg führt zwischen Felswand und Wasserfall durch und bietet damit ein besonderes Naturerlebnis. Vom Schleierfall führt der Weg in etwa 20 Minuten Gehzeit auf die Walcher-Hochalm. Die dort befindlichen Gebäude dienen ausschließlich der Almwirtschaft. Die Walcher-Hochalm wird mittels einer Materialseilbahn versorgt, die von Ferleiten über die Walcher-Grundalm auf die Walcher-Hochalm führt und Materialtransporte in beide Richtungen ermöglicht.

Quellen

  • Zell am See, Kaprun, Saalbach, Wanderkarte 1:50 000, freytag&berndt, Wien
  • Mehrmalige Begehung des Wassererlebnisweges
  • Gespräch mit dem Pächter der Almwirtschaft auf der Walcher-Grundalm
  • www.wassererlebnisweg.at