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Zinkenlifte Bad Dürrnberg

Die Zinkenlifte Bad Dürrnberg sind vier Aufstiegshilfen von Bad Dürrnberg im Stadtgebiet von Hallein auf den Zinkenkogel im Tennengau.

Inhaltsverzeichnis

Liftanlagen

Von Bad Dürrnberg führt ein Doppelsessellift von 837 m ü. A. auf den Zinkenkogel in 1 330 m ü. A. In unmittelbarer Nähe südlich befindet sich der obere Zinkenlift, ein Schlepplift, der von 1 110 m ü. A. auf 1 230 m ü. A. führt. Nördlich der Talstation des Doppelsessellifts führt der Dürrnberg Schlepplift von 837 m ü. A. auf 935 m ü. A. Noch weiter nördlich gibt es noch den Rottenlift.

Sommer

Mit dem Doppelsesselift auf den Zinkenkogel gelangt man zum Start des Keltenblitzes, einer Sommerrodelbahn.

Winter

Im oberen Teil der Piste befindet sich der neue Snowpark. mit Jumps, Kicker und Rails für Anfänger und Fortgeschrittene. Bei der Bergstation im Zinkenstüberl kann man ein kleines Berg- und Skimuseum besuchen.

Es gibt einen Schneeschuverleih sowie beschilderte Schneeschuhrouten. Die Pisten werden auch künstlich beschneit.

Sonstiges

Es gibt Kombinationstickets mit der Watzmann Therme in Berchtesgaden, sowie mit den Salzwelten Hallein bei Salzburg und dem Keltenmuseum Hallein. Die Salzburger Super Ski Card und die Saisonkarte Dachstein-West sind auch bei den Zinkenliften gültig. Im Winter 2014/15 musste die Stadtgemeinde Hallein 748.000 Euro beim Betrieb der Lifte zuschießen.

Anreise

Die Anfahrt erfolgt über Hallein und die Dürrnberg Landesstraße (L 256) bis Bad Dürrnberg.

Betreiber

Betreiber der Zinkenlifte Bad Dürrnberg ist die Zinkenlifte Bad Dürrnberg gemeinnützige Ges.m.b.H., die im Besitz der Stadtgemeinde Hallein ist.

2016

In den letzten vier Wintersaisonen musste die Stadtgemeinde rund drei Millionen Euro zuschießen und erwägt eine Schließung der Anlagen.

April 2016: Seit gut einem Jahr ziehen sich die Verhandlungen für den Sommerbetrieb der Zinkenlifte auf dem Dürrnberg. Es gibt für den Sommerbetrieb einen "vertragsfreien Zustand" mit einem Grundbesitzer. Dieser forderte von der Stadtgemeinde umfangreiche Wasserrechte als Ersatz für eine Quelle. Wie der Halleiner Bürgermeister Gerhard Anzengruber (ÖVP) am 7. April 2016 in der Gemeindevertretungssitzung berichtete, sei man einem Abschluss schon mehrmals sehr nahe gekommen. "Doch dann war wieder alles ganz anders. Ich hätte gedacht, dass ein Handschlag von einem Dürrnberger mehr wert ist", sagte Anzengruber.

Stadtamtsdirektor Erich Angerer, der auch als einer von zwei Geschäftsführern der gemeindeeigenen Zinkenlifte fungiert, pflichtete dem Bürgermeister bei. Normalerweise kenne man derartiges Verhalten nur von "einem gewissen Menschenschlag aus dem Osten. Bei denen ist es egal, ob es eine mündliche oder schriftliche Zusage gibt," sagte Angerer.

Keiner der anwesenden Gemeindevertretungsmitglieder kommentierte übrigens diese Aussage.

Weblink

Quellen