Anton-Faistauer-Weg

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Altar und Engelbilder in der Stabelbergkapelle

Der Anton-Faistauer-Weg in Maishofen im Pinzgau erinnert an den Künstler Anton Faistauer und wurde am Samstag, dem 28. Juni 2011 offiziell eröffnet.

Allgemeines

Ausgangspunkt für die Anlage des Weges durch das Anton-Faistauer-Forum und den Tourismusverband ist der Umstand, dass Anton Faistauer eng mit der Gemeinde Maishofen verbunden war. Als der spätere Maler drei Jahre alt war, zog seine Familie vom Schloss Grubhof in St. Martin bei Lofer, wo Faistauer 1887 geboren worden war, nach Maishofen, wo sie den Gasthof Post samt großer Landwirtschaft erworben hatte.

Anton Faistauers Verhältnis zu Maishofen war allerdings zeitlebens ein ambivalentes. Er vermisste Land und Leute wenn er sich in Wien aufhielt und er beklagte andererseits das „Grobe und Hochfahrende“ mancher Menschen am Land.

Der Anton-Faistauer-Weg

Der als Wanderweg angelegte Anton-Faistauer-Weg, an dem in mehreren Stationen modern gestaltete Informationstafeln in Wort und Bild über den Künstler und sein Werk informieren, beginnt am Dorfplatz von Maishofen. Er führt von dort über das Schloss Prielau und über Mayerhofen nach Schloss Kammer. Anschließend gelangt man am Saalachuferweg zum Anstieg über die Ratzensteinhöhe, ein Ausläufer der Sausteigen, vorbei am ehemaligen Diabasbruch, bis zur Stabelbergkapelle. Der Anstieg wird neben dem Blick auf die Fresken der Kapelle auch durch die schöne Aussicht auf das Zeller Becken belohnt, bevor man zurück in das Dorfzentrum wandert, wo der Weg endet. Die Jausenstation Stabelberggut bietet vor dem Rückweg nach Maishofen die Möglichkeit zu gemütlicher Rast und Stärkung.

Auf einer Gesamtlänge von ca. zwölf Kilometern berührt der Weg in den zehn Informationsstationen alle Bezugspunkte des Künstlers zu seiner Heimatgemeinde.

Quellen

  • Div. Salzburgwiki-Artikel
  • Pinzgauer Nachrichten, 1. Juni 2011