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St. Martin bei Lofer

Ortsbild
Panoramabild St. Martin.JPG
Karte
Karte 5092.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Zell am See (ZE)
Fläche: 63,56 km²
Geografische Koordinaten: 47° 34' N, 12° 42' O
Höhe: 633 m ü. A.
Einwohner: 1 145 (1. Jänner 2017)
Postleitzahl(en): 5092
Vorwahl: 0 65 88
Gemeindekennziffer: 50 620
Gliederung Gemeindegebiet: 3 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: 5092 St. Martin bei Lofer
St. Martin Nr. 9
Geografische Karte:
Offizielle Website: www.stmartin.at
Politik
Bürgermeister: Josef Leitinger (ÖVP)
Gemeinderat (2014): 9 Mitglieder: 5 ÖVP,
3 SPÖ,
3 WPS, 1 GRÜNE, 1 TSM
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869  475
1880  472
1890  539
1900  547
1910  706
1923  582
1934  653
1939  712
1951  768
1961  743
1971  886
1981  991
1991 1 025
2001 1 151
2011 1 110
2017 1 145

St. Martin bei Lofer ist eine Gemeinde im Loferer Land im nördlichen Pinzgau.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

St. Martin bei Lofer liegt im nördlichen Saalachtal, zwei Kilometer südlich von Lofer. Im Südwesten ragen die Loferer Steinberge bis auf 2 500 m ü. A. in die Höhe. Südlich des Gemeindegebiets befindet sich auf der B 311, der Pinzgauer Straße, der Pass Luftenstein.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden St. Martin, Wildenthal und Obsthurn. Weiters gliedert sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:

  • Gumping (70)
  • Kirchental (12)
  • Obsthurn (117)
  • St. Martin bei Lofer (775)
  • Wildental (177)

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Nachbargemeinden

Im Norden befindet sich Lofer, im Süden Weißbach bei Lofer.

Geschichte

Die Gegend um die heutigen Gemeinden St. Martin, Lofer, Weißbach bei Lofer und Unken nannte sich unter den Bajuwaren im 7. und 8. Jahrhundert allgemein "Lover". Die Hauptsiedlung entstand zwischen dem Hochmoor und dem Pass Luftenstein mit der Burg und der alten, 1080 erwähnten Kapelle. Um 1190 entstand die (Alt-)Pfarre St. Martin, die ursprünglich den Bezirk des Pfleggerichtes Lofer umfasste. Ein Pfarrer "Henrico" und ein "Pero ze Lover" ("Plebanus de Louer") als weltlicher Machthaber sind urkundlich aus diesem Jahr überliefert.

Der Name des Kirchenpatrons blieb lange Zeit auf die Kirche selbst beschränkt und wurde erst später auf die Gemeinde übertragen, der Name "Lover" blieb dem Markt vorbehalten. 1228 kam das bis dahin bayerische Loferer Land zum Erzbistum Salzburg. 1816 wurde der Großteil des Salzburger Landes Österreich angegliedert. 1833 verlieh Kaiser Franz II./I. dem Ort das Recht zur Abhaltung eines Marktes. Mit Einführung der politischen Gemeinden entstand 1850 auch St. Martin als solche. 1908 folgte die Eingemeindung Weißbach bei Lofer (Oberweißbachs) und 1939 der Zusammenschluss mit Lofer zur Großgemeinde Lofer. Am 12. Oktober 1946 wurde den beiden Ortschaften von der Salzburger Landesregierung wieder ihre Eigenständigkeit zugesprochen.

1812 entstand die selbstständige Pfarre St. Martin. Aus der alten "Capella" entwickelte sich erst eine romanische und im 15. Jahrhundert eine gotische Kirche, die wiederum im 17. Jahrhundert barockisiert wurde. Anstelle der alten Kapelle "Hochtal der Kircher" ließ Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein nach Plänen des Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach in den Jahren 1694 bis 1701 die Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal erbauen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Öffentliche Einrichtungen

Rettungsorganisationen

Bildung

Politik

siehe auch den Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde St. Martin bei Lofer

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel Ehrenbürger der Gemeinde St. Martin bei Lofer

Wappen

Am 1. April 1971 wurde der Gemeinde St. Martin bei Lofer durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:

In Blau über Rot schräglinks geteiltem Schild, die Teilungslinie belegt mit einem gesenkten goldbegrifften Schwert, begleitet rechts von einer goldenen Infel.

Dabei wird der hl. Martin von Tours als Kirchenpatron durch Infel und Schwert symbolisiert. Das rote Schildfeld verweist auf den halben, vom Heiligen geteilten Mantel.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel Töchter und Söhne der Gemeinde St. Martin bei Lofer

Bildergalerie

Quellen

Weblinks