Brixental

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Das Brixental ist ein Seitental des Nordtiroler Unterinntals.

Lage und Beschreibung

Das im Süd-Osten des Tiroler Unterinntales gelegene Brixental weist eine Länge von ca. 30 km auf. Auf Höhe von Wörgl vereinigt sich das Brixen- mit dem Inntal. Im Süden des Brixentales liegen die Kitzbüheler Alpen. Das Tal wird durch die Brixentaler Ache entwässert.

Im Brixental befinden sich die Orte Itter, Hopfgarten und Brixen im Thale – die beiden Hauptorte des Tales –, Westendorf und Kirchberg in Tirol. Durch das Brixental verläuft auch die Giselabahn, die von Bischofshofen über Zell am See nach Wörgl führt und den Salzburger Pinzgau mit Tirol verbindet.

Geschichte

Das Brixental war im Laufe der Geschichte in vielfältiger Weise mit Salzburg verbunden. Das Schloss Itter in Itter, das auf einer Terrasse über dem Mühltal und dem Brixental liegt, diente lange Zeit zur Überwachung des Zuganges zum Brixental.

  • 902 kam das Brixental in den Besitz des Bischofs von Regensburg.
  • Nach dem endgültigen Erwerb des Herzogtum Salzburg schlug Kaiser Franz I. von Österreich die bisher salzburgischen Gebiete des Zillertals und des Brixentals 1816 dem Land Tirol zu, womit das Land Salzburg seinen noch heute bestehenden Gebietsumfang erhielt.
  • 1818 erhielt die Erzdiözese Salzburg ihre gegenwärtigen Grenzen, wobei die Teile Tirols, die durch Jahrhunderte kirchlich zum mittlerweile aufgehobenen Bistum Chiemsee gehört hatten, nicht der (das übrige Nordtirol einschließenden) Diözese Brixen, sondern der Erzdiözese Salzburg zugewiesen wurden. Dazu zählte auch das Brixental.
  • In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war das Brixental Zentrum der Manharter, eine religiös-politische Sekte. Balthasar Schitter erwarb sich als Pfarrvikar ab 1826 große Verdienste um die Rückführung vieler Sektenangehöriger.

Quellen

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Brixental"
  • Salzburgwiki-Artikel