FC Red Bull Salzburg gegen SK Rapid Wien (Cupfinale 2018/19)

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FC Red Bull Salzburg gegen SK Rapid Wien war das Finale des österreichischen Fußballcups 2018/19 am 1. Mai 2019 im Wörtherseestadion Klagenfurt. Vor 24 200 Zuschauern gewannen die Salzburger 2:0 und damit zum sechsten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Pokal.

Aufstellung

Spieldaten

  • Wechsel: Takumi Minamino für Wolf (67.), Dominik Szoboszlai für Junuzovic (72.), Patson Daka für Gulbrandsen (77.)
  • Torschützen: Farkas (37.), Dabbur (39.)
  • Gelbe Karten: Farkas (45.+3), Gulbrandsen (74.), Dabbur (94.); Müldür (61.), Hofmann (95.)
  • Gelb-rote Karte:Farkas (82.)
  • Schiedsrichter: Manuel Schüttengruber

Spielbericht (Homepage FC Red Bull Salzburg)

Bei traumhaftem Fußballwetter und vor einer finalwürdigen Zuschauerkulisse erwischten die Rapidler den etwas besseren Start und sorgten gleich in der Anfangsphase durch Thomas Murg und Stefan Schwab für die ersten beiden Torschüsse der Partie, scheiterten aber knapp. In der 11. Spielminute ließ dann Patrick Farkas, der heute für den verletzten Andreas Ulmer als Linksverteidiger agierte, bei einem schnellen Vorstoß über links Mert Müldür im Strafraum gekonnt mit einem Haken stehen, sein Abschluss landete jedoch nur am Außennetz. Danach fehlte leider auf beiden Seiten im letzten Drittel etwas die Präzision, um den gegnerischen Abwehrriegel zu knacken. In Minute 29 tankte sich Munas Dabbur doch einmal durch, legte für Xaver Schlager in den Rückraum zurück, der aus vollem Lauf aber an Rapid-Schlussmann Richard Strebinger scheiterte. Kurz darauf wartete Philipp Schobesberger einen Tick zu lange, und so brachte Jerome Onguene bei dessen Abschluss noch ein Bein dazwischen. Spätestens ab der 37. Spielminute war allerdings der Bann gebrochen – und zwar mit einem Doppelschlag unserer Burschen. Zuerst schob Patrick Farkas das Spielgerät Rapid-Goalie Richard Strebinger durch die Beine (37.), nur zwei Minuten später versenkte Munas Dabbur eine Flanke von Zlatko Junuzovic per Kopf zur 2:0-Führung im Tor (39.). Wiederum nur Augenblicke später lag sogar das dritte Tor in der Luft, der Lupfer von Fredrik Gulbrandsen verfehlte das Rapid-Tor jedoch haarscharf. Somit ging es mit der verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff ging es in ähnlich flotter Manier weiter, und gleich zu Beginn der zweiten Hälfte lag erneut zwei Mal das 3:0 in der Luft. Zuerst klärte Richard Strebinger in allerhöchster Not einen mustergültigen Fallrückzieher von Munas Dabbur zur Ecke (54.), kurz darauf segelte ein Kopfball von Jerome Onguene haarscharf am Kreuzeck vorbei (55.). Nach einer Stunde setzte dann Mert Müldür bei der bisher größten Rapid-Chance einen Kopfball an die Querlatte, ehe Fredrik Gulbrandsen wenige Augenblicke später mit seinem wuchtigen Schuss am Schlussmann der Grün-Weißen scheiterte. Zu Beginn der Rapid-Viertelstunde setzten die Wiener schon zum Jubel an, der vermeintliche Treffer von Mario Sonnleitner wurde aber aufgrund eines Knasmüllner-Fouls an Andre Ramalho von Schiedsrichter Manuel Schüttengruber aberkannt. In der 79. Minute verpasste der erst zuvor eingewechselte Patson Daka in seiner ersten Aktion die Entscheidung, als er das Spielgerät alleine vor dem Rapid-Goalie knapp am Tor vorbeischob. In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch, nachdem Patrick Farkas nach einem glasklaren Foul an Patson Daka interveniert hatte, dafür die zweite Gelbe Karte und somit Gelb-Rot sah (82.). Doch auch die Unterzahl unserer Burschen änderte nichts mehr am Sieg und dem völlig verdienten Cup-Titel.

Besonderes

  • Durch die Verletzung von Andreas Ulmer kam Patrick Farkas zum ersten Einsatz in der Startelf nach langer Verletzungspause und schoss das, wie sich im nachhinein herausstellte, entscheidende Tor.
  • Durch den Cupsieg der Salzburger steht fest, dass sich der Dritte der Liga direkt für die Gruppenphase der Euroleague qualifiziert.

Stimmen zum Spiel

Marco Rose: Wir haben den Cup-Fight angenommen. Das haben wir uns vorgenommen und das haben die Jungs gut hinbekommen. Am Anfang war es eine schwierige Partie auf Augenhöhe. Wenn du ein zweites Tor nachlegst, hilft dir das natürlich. Wir haben es zu Ende gefightet und sind überglücklich jetzt. Ich freue mich für den Verein, die Fans und die Mannschaft über den Titel. Wir haben hart gearbeitet.

Christoph Freund: Titel sind das Schönste, was es gibt im Fußball. Dafür arbeitet man jeden Tag. Es war ein sehr intensives Spiel. Wir sind schwer reingekommen. Der entscheidende Faktor war das Tor von Farki. Dann war es ein anderes Spiel.

Patrick Farkas: Solche Geschichten schreibt halt der Fußball. Andi hat sich leider kurzfristig verletzt, ich habe seit einem Jahr, ausgenommen den zehn Minuten gegen den WAC, kein Bewerbsspiel mehr gespielt, vom Trainer aber die Chance bekommen. Ich wollte einfach allen zeigen, dass ich ein Teil dieser Mannschaft bin.

Quellen

  • FC Salzburg Wiki
  • Homepage FC Salzburg