Franz Schaberger

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P. Franz Schaberger OSFS (* 9. April 1928 in Lerchfeld, ; † 11. April 2012) war ein österreichischer Ordensgeistlicher.

Leben

Franz Schaberger besuchte die Volksschule in Gerolding. Danach arbeitete er in der Landwirtschaft, bevor er in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs zum Militär einberufen wurde.

Er schloss sich dem Orden der Oblaten des hl. Franz von Sales an. Von 1945 bis 1948 besuchte er als Spätberufener die Salesianer-Missionsschule in Dachsberg (). Dort begann er im Jahr 1948 das Noviziat und versprach er ein Jahr später die Erste Profess. In Ried im Innkreis (Konvikt St. Josef) absolvierte er das Oberstufengymnasium, studierte dann Theologie in Eichstätt und empfing dort auch am 29. Juni 1955 die Priesterweihe. Bis 1970 unterrichtete er sodann an den ordenseigenen Spätberufenenschulen in Hirschberg und Fockenfeld.

Von 1970 bis zu seinem Ruhestand (2008) wirkte er mit einer acht?jährigen Unterbrechung, während deren er das Tillyheim in Ingolstadt leitete sowie in Pielenhofen als Spiritual und Religionslehrer tätig war, in der Pfarrseelsorge: Zunächst in Klagenfurt (1975 bis 1980), dann in Pleystein (Oberpfalz) und als Pfarrer von Salzburg-St. Blasius (1985 bis 2002); 2002 kam er nach Wien-Kaasgraben, von wo er allwöchentlich zur Beichtaushilfe in die Innere Stadt nach St. Anna fuhr, bis er diesem Dienst wegen seiner Gehbehinderung entsagen musste.

Von einer lebensgefährlichen Gehirnblutung, die er zu Beginn der 1980er-Jahre erlitten hatte, hatte er sich nie vollständig erholt. Zuletzt war P. Franz völlig auf fremde Hilfe angewiesen.

P. Franz war ein frohsinniger Mensch. Er verkündete einen Gott der Freude und war vielen Menschen ein guter Freund.

Quellen

Zeitfolge