Hauptmenü öffnen

Hans Enn

Hans Enn

Hans Enn (* 10. Mai 1958 in Saalbach-Hinterglemm) ist ein ehemaliger Salzburger Skirennläufer.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Seine ersten Weltcuppunkte holte der Pinzgauer in der Abfahrt von Morzine (Frankreich) am 17. Jänner 1976 als Neunter. Sein erstes Podium erreichte er erst mehr als drei Jahre später im März 1979 im Riesenslalom von Lake Placid (USA). Der erste Sieg fiel in die Zeit seiner größten Erfolge, die Saison 1980, wo er nicht nur den RTL von Waterville Valley (USA) gewann, sondern auch in der Riesentorlauf-Gesamtwertung den zweiten Platz belegte, geschlagen nur von Ingemar Stenmark. 1984 gewann Enn einen Super-G und wurde im RTL Gesamtweltcup Dritter. Den letzten seiner sechs Siege feierte er am 15. Jänner 1985 im klassischen Riesentorlauf von Adelboden (Schweiz), sein letztes Podium erreichte er vier Jahre später, ebenfalls in der Schweiz, beim Super-G von Laax, mit Rang zwei

Großereignisse

Hans Enn nahm an an zwei Olympischen Spielen teil, wobei er 1980 in Lake Placid, USA, im Riesenslalom die Bronzemedaille am 19. Februar 1980 gewann und im Slalom Vierter wurde. Vier Jahre später in Sarajewo (damals noch Jugoslawien) schied er in beiden Bewerben aus. Als bestes WM-Resultat steht Platz fünf im Riesentorlauf von Bormio, Italien 1985 zu Buche. Die Teilnahme am Super-G von Vail, Colorado (USA) 1989 (Platz 13) mit einem gerissenen Kreuzband sieht Enn selbst als Todesurteil für seine Karriere an.

Leben

Hans Enn musste seine Karriere früher als geplant wegen anhaltender Knieprobleme beenden. Er baute einen Hotelbetrieb in seinem Heimatort auf, den Rosentaler Hof, den inzwischen sein Sohn führt. Weiters ist er immer noch als Skiguide aktiv, sowie beim Testen für Blizzard dabei.

Statistik

Podestplätze im Weltcup

Saison 1. Platz 2. Platz 3. Platz
1989 - 1 -
1985 1 - -
1984 3 - 2
1983 1 1 1
1982 - 2 -
1981 - 3 -
1980 1 1 2
1979 - 1 1

Ehrungen

Hans Enn wurde 1984 und 1988 als Salzburgs Sportler des Jahres ausgezeichnet.

Quellen

  • Salzburger Nachrichten
  • FIS Homepage