Josef Eberhart

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Josef Eberhart (* 14. November 1849 in Saalfelden; † 4. Februar 1912 ebenda) war Friseur, Bürgermeister der Marktgemeinde Saalfelden und Abgeordneter zum Salzburger Landtag.

Leben

Eberhart war Sohn eines Webers und machte eine Lehre als Weber und Friseur.

Nach dem Militärdienst war er lange Jahre als Friseur und Weber in seinem Heimatort tätig.

Er betätigte sich vielfältig im politischen und öffentlichen Leben, und zwar zunächst in der Gemeinde:

  • 1888 wurde er Mitglied des Gemeindevorstandes;
  • von 1891 bis zu seinem Tod im Jahr 1912 war er Bürgermeister der Marktgemeinde Saalfelden, sieben Mal durch einstimmige Wahl in dieses Amt berufen. Mehr als zwei Jahrzehnte lang leitete er umsichtig die Geschicke des Marktes.

Weiters fungierte er

  • von 1891 bis 1912 als Direktionsvorstand der Sparkasse Saalfelden,
  • von 1902 bis 1912 als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Saalfelden und
  • von 1882 bis 1887 und ab 1889 als Obmann des Militär-, Veteranen- und Kriegervereins Saalfelden.

Von 1896 bis 1912 vertrat er die Pinzgauer Märkte im Salzburger Landtag, wobei er sich jeweils der deutsch-fortschrittlichen bzw. deutsch-freiheitlichen Gruppierung (deren Benennung im Laufe der Zeit wechselte) anschloss.

Josef Eberhart war verheiratet und hatte sechs Kinder.

Straßenbenennung

Bereits wenige Wochen vor seinem Tod benannte die Marktgemeinde Saalfelden jenen Platz, an dem sein Haus stand, ihm zu Ehren als "Josef-Eberhart-Platz".

Quellen

Zeitfolge