Karl Hofmann (Landtagsabgeordneter)

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Karl Hofmann (* 13. Mai 1931 in Bischofshofen; † 4. Februar 2000 in St. Johann im Pongau) war ÖBB-Bediensteter und Abgeordneter (SPÖ) zum Salzburger Landtag.

Leben

Karl Hofmann besuchte nach der Volks- und der Hauptschule in Hallein die dreijährige Fachschule für Holz- und Steinbearbeitung. Seit 1950 war er Bediensteter der Österreichischen Bundesbahnen, für die er zunächst als Oberbauarbeiter und Verschieber, von 1951 bis 1969 als Fahrdienstleiter sowie nach 1969 als Bundesbahninspektor und Vorstand des Bahnhofes Schwarzach - St. Veit tätig war.

Früh und kräftig engagierte er sich in der Politik. 1958 trat er der SPO bei. Er war seit 1964 Mitglied der Gemeindevorstehung und seit 1968 Vizebürgermeister der Marktgemeinde St. Johann im Pongau. Hier war er neben den allgemeinen Gemeindeangelegenheiten für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung zuständig. Von 1974 bis 1982 war er Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Salzburg.

Dem Landtag gehörte Karl Hofmann vom 14. Mai 1969 bis zum 16. Mai 1984, also durch genau 15 Jahre, an. Im Laufe der Zeit war er Mitglied des Verfassungs- und des Verwaltungsausschusses, des Sozial- und Gesundheits-, des Finanz-, des Landwirtschafts-, des Schul- und Kulturausschusses sowie des Ausschusses für Raumordnung, Umweltschutz und Verkehr. Geschätzt wurde er insbesondere für an seine liebenswürdige und umsichtige Art und, gemeinsam mit Karl Zillner, als wesentlicher Faktor für die seltenen Anlässe von Humor im Salzburger Landtag.

Hofmann war verheiratet und Vater dreier Kinder.

Ehrungen

Quellen