Alte Dürrnbergstraße (Hallein)

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Bild
Alte Dürrnbergstraße (Hallein).jpg
Alte Dürrnbergstraße (Hallein)
Länge: ca. 650 m
Startpunkt: Dürrnberg Landesstraße (Hallein)
Endpunkt: Johann-Jakob-Weg (Hallein)
Karte: Googlemaps

Die alte Dürrnbergstraße ist eine Straße in der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein.

Lage und Verlauf

Die Straße befindet sich am unteren Beginn des Dürrnbergs. Sie zweigt heute beim Gasthaus Wegscheid von der Dürrnberg Landesstraße ab und endet beim Johann-Jakob-Weg.

Bildtext (Infokasten)

Das Bild zeigt eigentlich die heute als Lettenbühel bezeichnete Straße. Hier endete bis zur Eröffnung der Dürrnberg Landesstraße im Jahr 1982 die alte Dürrnbergstraße.

Ehemals hieß das Straßenstück bis zum Fuchsturm „An der Risen“ und der Beginn der Straße der „Totenbühel“. Die Straße war eine Anlage des ausgehenden Mittelalters. Allerdings führte der ursprüngliche Weg auf den Dürrnberg durch den Raingraben führte. Die Dürrnbergstraße war früher mit Holzknüppeln belegt. Auf diesen konnte man mittels schlittenartigen Fahrzeugen den Weg benützen. Die alte bis 1982 genutzte Fahrstraße wurde 1812 erbaut.

Alte Dürrnbergstraße im unteren Bereich nahe der Kreuzigungsgruppe.

Risen ist eine natürliche, von aller Vegetation entblößte Rinne an einem Berg, in welcher Wasser, Sand und anderes Material nieder„reiset“ oder geschlagenes Holz herabgeschossen wird.

1931 plante man (bereits) den Neubau der Straße. Das Salzburger Volksblatt berichtete im November 1931, dass im Jahr 1931 die Salzbergwerks von 25 467 Personen besucht wurden und eine neue Straße die Zahl verdreifachen könnte.[1] Die Baukosten wurden im Budget des Landes für 1932 mit 80.000 Schilling budgetiert.[2] Allerdings wurde 1932 nicht mit dem Neubau der Straße begonnen. In diesem Jahr besuchten dann auch nur mehr 20 984 Personen das Salzbergwerk.[3]

Ehemalige Unternehmen

  • Alois Scheicher, Bau- und Möbeltischler, Dürrnbergstraße 120[4] Sein Ausstellungslokal hatte er am Schöndorferplatz.

Gebäude

An der Straße lag oder liegt noch die Villa Oppelt (früher Dürrnbergstraße 132[5])

Weiters befand oder befindet sich der Fuchsturm (früher Dürrnbergstraße 138[6]) an der Straße.

Entlang der Straße

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle Anno, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 28. November 1931, Seite 10
  2. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 18. Dezember 1931, Seite 2
  3. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 26. November 1932, Seite 4
  4. Quelle Anno, Volksfreund, Ausgabe vom 27. Oktober 1928, Seite 7
  5. Quelle Anno, Volksfreund, Ausgabe vom 9. September 1911, Seite 8
  6. Quelle Anno, Volksfreund, Ausgabe vom 18. September 1909, Seite 12