Schilling

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Die letzte Ein-Schillingmünze vor der Euro-Einführung

Schilling war eine Währung in Salzburg, die einerseits zu Zeiten der Fürsterzbischöfe, andererseits in der Republik Österreich bis zum 31. Dezember 1998 verwendet wurde.

Geschichte

Die Salzburger Münze prägte Schillinge. Nach dem Ende der k.k. Monarchie wurde dann österreichweit die Währung "Schilling" eingeführt. Ein Schilling war 100 Groschen wert. Mit Unterbrechung in der Zeit des Nationalsozialismus blieb diese Währung bis zum Beitritt Österreichs zur Euro-Währung, die mit 1. Jänner 1999 verwendet wurde.

Die allgemein gebräuchlichen Abkürzungen bis 1999 waren öS oder ATS.

Wechselkurse Euro

Der Wert eines Euro zum Zeitpunkt des Währungswechsels am 1. Jänner 1999:

Währung 1 € Fremdwährung öS
Österreichische Schilling (ATS) 13,7603
Belgische Franc (BEF) 40,7603 100 34,1108
Deutsche Mark (DEM) 1,95583 1 7,03553
Spanische Peseten (ESP) 166,386 100 8,27011
Französische Franc (FRF) 6,55957 100 209,774
Irische Pfund (IEP) 0,787564 1 17,4720
Italienische Lire (ITL) 1936,27 1 000 7,10669
Luxemburgische Franc (LUF) 40,3399
Niederländische Gulden (NLG) 2,20371 100 624,415
Portugiesische Escudos 200,482 100 6,86361
Finnmark 5,94573 100 231,432

Weiterführend

Für Informationen zu Schilling, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Weblinks

 Schilling nach dem Zweiten Weltkrieg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen