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Ernst Hintermaier

KR[1] Univ.-Doz. Dr. Ernst Hintermaier (* 14. Jänner 1944 in Raab im Innviertel) ist ein österreichischer Archivar, Referent, Publizist und Musikwissenschaftler mit einem auf das Historische ausgerichteten Œuvre.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ernst Hintermaier war von 1986 bis 2009 Leiter des Archivs der Erzdiözese Salzburg.

Seit 1992 ist er Dozent an der Universität Salzburg.

Forschungsschwerpunkte und Publikationstätigkeit umfassen vornehmlich die Geschichte der Musik Salzburgs in der Neuzeit.

Ernst Hintermaier ist Mitherausgeber der Denkmäler der Musik in Salzburg.

Werke

(Auswahl)[2]

  • Neue Quellen zum Salzburger Benediktinerdrama aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, in: Tradition und Wandel. Beiträge zur Kirchen-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Festschrift für Heinz Dopsch, hg. v. Gerhard Ammerer, Christian Rohr und Alfred Stefan Weiß, Wien 2000, S. 321–333.
  • Das Orgelbüchlein des Mattseeer Stiftsorganisten Johann Anton Graf aus dem Jahre 1738, in: Bach in Salzburg. Festschrift zum 25-jährigen Bestehen der Salzburger Bachgesellschaft, hg. von Thomas Hochradner, Neukirchen 2002, S. 84–99.
  • "Es kundt im Himmel nit scheener oder lustiger sein". Geistliche Musikpflege am Salzburger Fürstenhof, in: Peter Keller und Johannes Neuhardt (Hg.), Erzbischof Paris Lodron (1619–1655). Staatsmann zwischen Krieg und Frieden, Salzburg 2003, S. 121–128.
  • -- und Alfred Stefan Weiß, Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo und seine Musiker. [Ausstellungskatalog], Salzburg 2003, 40 S.
  • Biber und Muffat. Zum 300. Todestag zweier Salzburger Komponisten, in: Gesellschaft für Salzburger Landeskunde-Info, Nr. 1/2004, S. 10–12.
  • Salzburgs Barockfürsten. Mäzene höfischer und geistlicher Musik, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 143 (2003), S. 127–136.
  • Stefano Bernardi und die Musikleitung der neuen Salzburger Domkirche, in: Atti del convegno Paris Lodron. Dal Trentino all’Europa, Rovereto 27 settembre 2003, Rovereto 2004, S. 125–134.
  • Notenwidmungsdrucke und -handschriften Salzburger Provenienz vom 16. bis 18. Jahrhundert, in: Andrea Lindmayr-Brandl und Thomas Hochradner (Hg.), Festschrift Gerhard Walterskirchen, Salzburg 2004, S. 87–149.
  • Jürg Stenzl, Ernst Hintermaier, Gerhard Walterskirchen (Hg.): Salzburger Musikgeschichte. Vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert, Verlag Anton Pustet, Salzburg - München 2005.
  • Unbekannte Werke Mozarts aus einem Salzburger Notenbuch. Erstdruck mit Faksimile, vorgelegt von Ernst Hintermaier (Denkmäler der Musik in Salzburg 18) (Schriftenreihe des Archivs der Erzdiözese Salzburg 8), München 2006.
  • Musik und Musikpflege an der Pfarr- und Dekanatskirche zum hl. Georg und an der Wallfahrtskirche Maria Plain, in: Bergheim. Geschichte und Gegenwart, Bergheim 2009, S. 332–338.
  • Die Organisten am Salzburger Dom von den Anfängen bis zur Gegenwart. In: Metropolitankapitel von Salzburg (Hrsg.): Festschrift zur Weihe der neuen großen Orgel im Salzburger Dom 1988. Salzburg 1988, S. 41–56.
  • siehe unten, Weblink "Bibliotheca Mozartiana".

Festschrift

Weblink

Quelle

Einzelnachweise

  1. KonsistorialRat
  2. Nach Salzburg-Bibliographie, 2001-2010.