Stefano Bernardi

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Stefano (auch Steffano) Bernardi (* ca. 1577 in Verona, Italien; † 15. Februar 1637 ebenda) war von 1627 bis 1634 Salzburger Hofkapellmeister.

Allgemeines

Bernardi war ein italienischer Komponist und Musiktheoretiker in der Übergangszeit von der Renaissance- zur frühbarocken Musik. Manche seiner Werke sind noch im polyphonen Stil Palestrinas, andere im neuen Concertato-Stil gehalten, dem er auch in Salzburg Geltung verschaffte.

Bernardi und Salzburg

1624 wurde er vom Salzburger Fürsterzbischof Paris Lodron als Hofkapellmeister berufen.

Als solcher war er auch mit dem musikalischen Leben des neuen Salzburger Doms befasst. Für dessen im Jahr 1628 erfolgte Weihe komponierte Bernardi ein (nicht erhaltenes) Te Deum, das von zwölf im Dom verteilten Chören gesungen und am 24. September 1628 aufgeführt wurde.

In seiner Salzburger Zeit empfing Bernardi die Priesterweihe und erlangte er das Doktorat beider Rechte.

Gegen Ende seines Lebens kehrte Bernardi nach Verona zurück.

Literatur

  • Ernst Hintermaier: Stefano Bernardi und die Musikleitung der neuen Salzburger Domkirche, in: Atti del convegno Paris Lodron. Dal Trentino all’Europa, Rovereto 27 settembre 2003, Rovereto 2004, S. 125–134.

Weiterführend

Für Informationen zu Stefano Bernardi, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der englischsprachigen Wikipedia zum selben Thema.

Quelle

Zeitfolge