Friedrich Ledermann

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Ing. Friedrich (Fritz) Ledermann (* 16. Dezember 1918 in Salzburg; † 4. April 1993 ebenda) war Kaufmann und FPÖ-Politiker, insbesondere Abgeordneter zum Salzburger Landtag und Mitglied des Salzburger Gemeinderates.

Leben

Ausbildung und Beruf

Ledermann besuchte in Salzburg von 1924 bis 1928 die Volksschule, von 1928 bis 1932 die Realschule und von 1932 bis 1936 die Bundesgewerbeschule (Fachrichtung Elektrotechnik). Er legte im Jahr 1936 die Matura und 1941 die Meisterprüfung für das Maschinenbauergewerbe ab. Von 1941 bis 1945 musste er im Zweiten Weltkrieg Kriegsdienst leisten.

Von 1945 bis 1957 war er als Geschäftsführer der Firma „Julius Ledermann's Witwe“ tätig, ab 1955 war er Inhaber der Gewerbeberechtigung für den Maschinenhandel und ab 1958 für das Schlossergewerbe.

Funktionen

Seit 1956 Mitglied der FPÖ, gehörte er von 1969 bis 1985 der Salzburger Landesparteileitung und von 1969 bis 1973 dem Landesparteivorstand an. Von 1968 bis 1977 fungierte er als Landesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), 1978 wurde er zum Ehrenobmann der Landesorganisation ernannt.

Dem Salzburger Gemeinderat gehörte Friedrich Ledermann von 1964 bis 1969, dem Salzburger Landtag von 1969 bis 1979 an.

In der Salzburger Handelskammer war er ab 1960 Kammerrat, Vorsitzender der Meisterprüfungskommission und ab 1970 Gremialvorsteher-Stellvertreter des Maschinenhandels.

Weiters war er von 1965 an Mitglied des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Salzburger Wohnbaugesellschaft.

Auszeichnungen

Fritz Ledermann erhielt folgende Auszeichnungen:

  • Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1979)
  • Berufstitel „Kommerzialrat“ (1985)

Quelle

  • Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. S. 124 f